Die Quelle von Ussac [Via Podiensis 11]

Die schönsten Momente des Pilgerns erlebe ich nicht beim Erklimmen der höchsten Gipfel, beim schnellen Zurücklegen der längsten Etappen oder beim Optimieren meiner Ausrüstung. Die wahre Schönheit der Pilgerwege erfahre ich meistens in der Begegnung mit anderen Menschen und in der Stille, die ich spüre, wenn ich in der Natur alleine mit meinen Gedanken bin.... Weiterlesen →

Vergängliche Gedanken

Die Worte, die zu einer Collage zusammengestellt sind, verknüpft der Betrachter für sich zu einer sinnvollen Einheit. Jeder hat dabei eigene Assoziationen. Ich habe auf dieser Collage vergängliche Gedanken festgehalten. Sie sind wie Sätze, die auf Sand geschrieben sind, weil sie nicht auf dem Hintergrund befestigt sind und jederzeit verändert werden können. Dann entstehen völlig... Weiterlesen →

Sal’iq: der vergessene Stamm [6]

Sal'iq lief im fünften Teil der Kurzgeschichte „Sal’iq: der vergessene Stamm“ vor dem Waldbrand davon, den die Soldaten des Fürsten Telor absichtlich entfachten. Die Fischer Dott und Nalis boten ihr an, sie mit ihrem Kahn in die Stadt Dilmuth zu fahren.

Entwarnung am Rhein

Überrascht habe ich vor einiger Zeit erfahren, dass es im Rhein keine Haie gibt. Endlich können wir wieder beruhigt in einem der längsten Flüsse Europas baden. Der amüsante Spruch gehörte zu einer Präventions- und Sensibilisierungskampagne, mit welcher die Schaffhauser Polizei, die Kantonspolizei Thurgau und die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft auf die Gefahren hinweisen wollten, die im Rhein... Weiterlesen →

Echo einer geträumten Wirklichkeit

Meine Gedanken füge ich zusammen, geträumten Welten und Geschichten hauche ich den Geist des neuen Lebens ein. Ich entlasse sie in die vernetzte Sphäre, in der sie sich blitzartig in den engmaschig verzweigten Wurzeln des weltumspannenden Geschöpfs verbreiten.

Hieroglyphen und Templer in Figeac [Via Podiensis 10]

Am 15. Juli 1799 entdeckte ein Offizier der Truppen Napoleons eine Basalttafel in der Nähe von Rosette in Ägypten. Diese Entdeckung wäre nur eine Randnotiz der Geschichte geblieben, wenn sie nicht eine Besonderheit hätte: auf der schwarzen Tafel wurde eine Inschrift in drei Sprachen geschrieben: Griechisch, Demotisch und in der Sprache der ägyptischen Hieroglyphen. 23... Weiterlesen →

Im Eis gefangen

Ein Blatt, im Eis gefangen Seine vergängliche Schönheit wollte ich erhalten in meiner Erinnerung behalten ich versuchte die Erscheinung aufs Bild zu bannen. Die Reinheit konnte ich nur bruchstückhaft erfassen Eiskristalle verliehen dem Blatt ein besonderes Strahlen als wollte die Natur mit ihren schönsten Winterfarben malen den Zauber beschloss ich, auch lyrisch in Worte zu... Weiterlesen →

Sal’iq: der vergessene Stamm [5]

Sal’iq und ihr Vater reisten im vierten Teil der Kurzgeschichte „Sal’iq: der vergessene Stamm“ mit den Dorfbewohnern in die Provinz Rutesi, wo Tal’oks Bruder wohnte. Als sie im Wald Rauch sahen, bat Tal’ok seine Tochter, auf ihn zu warten, bis er zurückkommt. Sal'iq: der vergessene Stamm [5] Sal’iq saß in ihrem Versteck auf dem Hügel... Weiterlesen →

Unter dem Sternenhimmel

Der kristallklare Nachthimmel legt den Blick auf die Gestirne frei. Der große Wagen dominiert die Szenerie. Mehrere Asteroiden fliegen in einen Sternnebel, der aus unzähligen Farben, Formen und leuchtenden Himmelskörpern besteht. Die Erscheinung erinnert an ein unbekanntes Meerestier aus den Untiefen des irdischen Ozeans. Im Zentrum spiegeln sich die letzten Botschaften eines sterbenden Sterns, die... Weiterlesen →

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