„Keep Walking“ von Trailhead

Im Rahmen meiner Pilgerschaft durch Frankreich gab es einen Tag, an dem es fast den ganzen Vormittag und einen Teil des Nachmittags ununterbrochen regnete. Meine Kleidung und mein Rucksack waren komplett durchnässt und es galt einige steile Passagen über steiniges und nasses Gelände zu überwinden. Nach mehreren Stunden ohne überdachte Rastmöglichkeit fragte ich mich, warum... Weiterlesen →

Rückkehr nach Conques [Via Podiensis 9]

Vergangenen Sommer reiste ich nach Frankreich, um dort Urlaub zu machen und meinen Jakobsweg fortzusetzen. Meine Freundin und ich machten in der Nähe von Le Puy-en-Velay Urlaub. Dort blieben wir in einer Unterkunft mit liebenswürdigen Gastgebern und machten auch einige Ausflüge im Département Haute-Loire der Region Auvergne-Rhône-Alpes, die uns sehr gut gefiel. Von dort aus... Weiterlesen →

Basler Basilisk und Lällekönig [Konstanz – Basel III]

Pünktlich um vier Uhr am Morgen gingen auf dem Basler Hauptmarkt die Lichter aus. Für einige Augenblicke herrschte absolute Ruhe. Alle warteten gespannt auf die berühmte Ankündigung. Sie wurden nicht enttäuscht: "Morgenstraich, vorwärts marsch!", riefen die Tambourmajore der Fasnachtsvereine, der sogenannten Cliquen. Mit fröhlichen Rufen setzte sich die Prozession der Masken vor- und ruckwärtsschwankend in Gang.... Weiterlesen →

Donnerhall am Rheinfall [Konstanz – Basel II]

Ein Donnerhall. Ein ohrenbetäubendes Rauschen. Je näher wir kamen, desto lauter wurde das Tosen. Der feine Wassernebel verlieh dem Anblick einen mystischen Eindruck. Die Wellen brachen gegen die Felsen, die den Wassermassen trotzten wie Felsklippen im Ozean. Die weiße Gischt umhüllte sie. Das besondere Naturschauspiel beeindruckt mich immer wieder, auch wenn ich bereits mehrmals die Gelegenheit hatte, es zu bewundern. Der Rheinfall gehörte für mich eindeutig zu den Höhepunkten des Hochrhein-Jakobswegs. Ich kann Mörikes Bewunderung sehr gut nachvollziehen, als er in seinem Gedicht "Am Rheinfall" den großen Wasserfall mit "Rossen der Götter" verglich...

Über Stock und Stein am Rhein [Konstanz – Basel I]

Der Rhein gehört zu den größten Flüssen Europas. Eine mächtige Wasserader, die sich durch das Herz des Kontinents schlängelt. Seinen Ursprung hat der Fluss in der Schweiz, der größte Teil verläuft jedoch durch Deutschland. Die Menschen nutzen Gewässer oft, um eine Grenze zu ziehen. Für mich besitzen Flüsse wie der Rhein in erster Linie etwas Positives.... Weiterlesen →

…ein Blick in die Zukunft

Wenn alles gut lief, habe ich heute etwas mehr als die Hälfte der geplanten Strecke der Via Podiensis zurückgelegt. Gutes Wetter, feste Schuhe und positive Gedanken werden mich hoffentlich an mein Zwischenziel bringen. Auf dem Titelfoto ist Conques zu sehen, der Ort an dem ich letzes Jahr meine Pilgerreise vorerst beendete. Ich mag diese vorbereiteten Beiträge, haben sie doch... Weiterlesen →

Ein Blick in die Vergangenheit…

Im Jahr 2015 begann ich meine mehrjährige Pilgerreise. Damals begleitete ich zwei gute Freunde auf ihrer Pilgerschaft auf dem Camino del Norte in Spanien, dem nördlichen Jakobsweg, auch der Küstenweg genannt. Die gemeinsame Woche auf dem Camino war sehr schön, voller Freude und geprägt von einem tollen Gemeinschaftsgeist. Für mich war es auch etwas Neues... Weiterlesen →

Kloster Beuron an der Donau [Jakobsweg nach Konstanz VII]

Vor meinen Augen breitete sich die imposante Kulisse des Donautals mit hohen Klippen und roten Dächern des Benediktinerklosters aus. Die Junge Donau schlängelte sich majestätisch um das große Anwesen. Über eine alte, überdachte Holzbrücke erreichte ich schließlich die Erzabtei Sankt Martin zu Beuron. Die Benediktinermönche Maurus und Placidus Wolter gründeten 1862 die Erzabtei. Während des Streits... Weiterlesen →

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