Ein Morgen im Herbst

Herbstliche Morgensonne erhellt einen einsamen Pfad. Ich spüre die kühle Luft auf meiner Haut. In der Ferne bellt ein wachsamer Hund. Das trockene Laub raschelt unter meinen Füßen, während ich voranschreite. Die Lichtstrahlen tauchen die Wiese in sanfte Farben. Ich frage mich, wohin mich der Weg wohl führen wird.

Beim Mauergeist

In diesem Gemäuer im mitelfränkischen Dinkelsbühl fand ein Geist sein neues Zuhause. Hier fühlt er sich wohl und hat sogar ein Namensschild. Betätigt der interessierte Beobachter die Klingel, ertönt die Stimme des Mauergeistes: "Gerade ist niemand zu Hause. Komm' später wieder!" Titelfoto: "Besuch beim Mauergeist", Dario schrittWeise

Durch einen Laubhaufen rennen

Von Zeit zu Zeit sollten wir unsere Bedenken und Sorgen vergessen, damit wir die einfachen Dingen des Lebens besser genießen können. Wie oft halten wir uns mit kleinen und großen Freuden zurück, weil wir sie als sinnlos oder albern betrachten? Diesen Text, mit dem uns die Autorin oder der Autor ermutigen möchte, ausgelassen durch einen... Weiterlesen →

Die Glücksformel?

Der Hinweistext, den ich vor einiger Zeit in Reutlingen entdeckt hatte, war bereits auf das Wesentliche reduziert. Eine noch knappere Form der Kommunikation stellt diese Bildtafel dar. Damit wirbt ein Gästehaus in Frankreich für sich. Auf dem Hinweisschild sind Piktogramme eines Tellers mit Besteck und Glas, eines Bettes, einer Musiknote und eines lachenden Gesichts abgebildet.... Weiterlesen →

Wartezeit

Eine Begegnung mit einem geliebten Menschen oder ein anderes Ereignis steht vielleicht bevor. Wie wird das Erwartete ausgehen? Warten hat oft einen negativen Beigeschmack, gilt es doch eine Zeit zu überbrücken, die vielleicht mit einem Gefühl der Langeweile oder sinnloser Untätigkeit verbunden ist. Wann können wir eine Tätigkeit als sinnvoll bezeichnen? Die Zeit des Wartens... Weiterlesen →

Zerbrechliche Schönheit

Die alte Mauer ist deutlich vom Verfall gezeichnet. Der Besitzer hat die Tür notdürftig mit einem Seil befestigt. Bei mir entsteht der Eindruck, als ob die Berührung mit einem einzigen Blatt ausreichen könnte, damit die Konstruktion in ihre Einzelteile zerfällt. Trotz dessen Zerbrechlichkeit übt dieses Gemäuer eine besondere Faszination auf mich aus. Neben der Farbkombination... Weiterlesen →

Entwarnung am Rhein

Überrascht habe ich vor einiger Zeit erfahren, dass es im Rhein keine Haie gibt. Endlich können wir wieder beruhigt in einem der längsten Flüsse Europas baden. Der amüsante Spruch gehörte zu einer Präventions- und Sensibilisierungskampagne, mit welcher die Schaffhauser Polizei, die Kantonspolizei Thurgau und die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft auf die Gefahren hinweisen wollten, die im Rhein... Weiterlesen →

Im Eis gefangen

Ein Blatt, im Eis gefangen Seine vergängliche Schönheit wollte ich erhalten in meiner Erinnerung behalten ich versuchte die Erscheinung aufs Bild zu bannen. Die Reinheit konnte ich nur bruchstückhaft erfassen Eiskristalle verliehen dem Blatt ein besonderes Strahlen als wollte die Natur mit ihren schönsten Winterfarben malen den Zauber beschloss ich, auch lyrisch in Worte zu... Weiterlesen →

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