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Mehrere Wahrheiten

Die beiden Gläser auf dem Titelfoto enthalten jeweils eine Flüssigkeit. Wenn wir mehrere Personen fragen würden, wie voll die Gläser sind, würden diese unterschiedlich antworten. Dieses bekannte und einfache Gedankenspiel ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir Menschen eine Situation unterschiedlich interpretieren. Vom berühmten spanischen Künstler Pablo Picasso stammt der Satz: „Wenn es nur eine... Weiterlesen →

Alles nur ein Zufall?

Welche Rolle kann der Zufall in der Kunst spielen? Oder anders gefragt: Ist es wirklich unbeabsichtigt, wenn ein Kunstwerk auf vermeintlich zufällige Art und Weise entsteht? Wenn beispielsweise Linien, Punkte oder Farbspritzer bei einem Gemälde experimentell zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden, wenn beim Schreiben spontan Sätze fließen oder beim Fotografieren die Bildausschnitte spontan ausgewählt werden.... Weiterlesen →

Schweigende Litfaßsäulen

In besonderen Zeiten schweigen sogar die Litfaßsäulen. Sie, die Botschafter der Kunst und der besonderen Veranstaltungen, haben vorübergehend Sendepause. Ihre Präsentationsflächen bleiben in vielen Fällen leer, bis die Bühnen wieder für das kunstinteressierte Publikum öffnen dürfen. Die Kunst kann auch ohne ihre Konzertsäle, Museen und Galerien gedeihen, aber professionelle Künstlerinnen und Künstler leben nicht nur... Weiterlesen →

Der gute Rat [4/4]

Was bisher geschah: Mattis verirrte sich im Wald, nachdem er den Einsiedler enttäuscht verlassenen hatte, der ihm keine Antworten geben konnte. Von Geräuschen angezogen, sah er wie Arman Steinkegel errichtete. Mattis versuchte es ihm nachzumachen. Doch er fand keinen Gefallen daran. Nach der erneuten Begegnung mit Arman bemerkte er, dass ihm klar geworden ist, was... Weiterlesen →

Burgund im Herbst [Basel – Cluny 5]

Ein großes Zwischenziel auf meinem Jakobsweg war für mich Taizé, die ökumenische Gemeinde nahe Cluny. In Taizé hatte ich nach dem Abi meinen Zivildienst gemacht. Aus diesem Grund entschied ich mich 2015, als ich meiner Pilgerschaft geplant hatte, für die Strecke zwischen Basel und Cluny, damit ich zwei bis drei Tage in Taizé bleiben kann.... Weiterlesen →

Geisterhafte Umrisse – eine Cyanotypie

Ein Spaziergang bei einem starken Schneetreiben. Am Himmel bemerke ich schemenhafte Umrisse, lange Schatten, die mich an Geister erinnern, die in einer Winternacht einer Gletscherspalte entfliehen. Sie schwärmen aus, um in alle Himmelsrichtungen zu fliegen. Das Heulen des Windes zwischen den Bäumen und Häusern verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Diese Szene erscheint vor meinem inneren Auge,... Weiterlesen →

Sintras Herrscher des Meeres

Grimmig bewacht das eigenwillige Wesen den Eingang zum prachtvoll gestalteten Schloss. Halb Mensch, halb Meeresbewohner steht es an der Grenze zwischen den beiden Welten. Stolz wie ein Meeresgott scheint die Kreatur einer Muschel im Meeresschaum zu entsteigen, um die Besucher am Passieren zu hindern. Der ungewöhnliche Wächter aus der Unterwasserwelt lehnt an einem Turm, die... Weiterlesen →

Der gute Rat [3/4]

Was in den ersten beiden Teilen der Parabel geschah: Mattis, ein überarbeiteter Finanzexperte, reist zu einem als weisen bekannten Einsiedler, von welchem er sich neue Erkenntnisse für sein Leben erhofft hatte. Doch leider kann ihm der Mann seine Fragen nicht beantworten. Auf dem Rückweg bemerkt Mattis, dass er seine Landkarte verloren hatte. Die bisherigen Fortsetzungen... Weiterlesen →

Eine utopische Welt

"Guten Morgen, Ferun, und willkommen im neuen Deccenium!" weckte Tilla mich fröhlich."Guten Morgen, meine Teuerste", antwortete ich schlaftrunken, während die Verdunkelung des großen Weltraumfensters langsam verschwand und die Sicht auf einen lichtbeschienenen Planeten freigab."Sind schon wieder 10 Sternumdrehungen vergangenen?""Ja, das ist schon unser zweites gemeinsames Deccenium auf diesem Raumgleiter", rechnete sie vor. Sie trug ihren... Weiterlesen →

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