Atapuerca – „die Wiege der Europäer“ [Camino Francés VI]

Die Funde von Sierra de Atapuerca waren eine Sensation. In den 1960er Jahren entdeckten Forscher in einem Höhenzug beim spanischen Dorf Atapuerca einige mehr als 400.000 Jahre alte Knochen von Früh- und Urmenschen. Die Forschungsarbeiten dauern bis heute an. Die dort gefundenen menschlichen Überreste gehören zu den Vorfahren des Neandertalers. Einige Forscher vermuten, es sei... Weiterlesen →

Das Hühnerwunder von Santo Domingo [Camino Francés V]

Viele Sagen und Legenden umranken den Jakobsweg. Eine der berühmtesten Heiligenlegenden ist das Hühnerwunder von Santo Domingo de la Calzada. Ich begegnete dieser Wundergeschichte mehrmals, insbesondere als ich 2015 auf dem deutschen Jakobsweg durch Baden-Württemberg in Winnenden weilte, einer Partnerstadt von Santo Domingo de la Calzada. Auf einem der Gemälde des Altars der Jakobuskirche von... Weiterlesen →

Musik, Gigantes und Riojawein in Logroño [Camino Francés IV]

Auf meinem Weg zwischen den beiden größeren Städten Estella in der Navarra sowie Logroño in der Weinregion La Rioja verbrachte ich im kleinen Dorf Sansol bei Los Arcos einen unerwartet außergewöhnlichen Abend. Einige der Gäste entpuppten sich als musikalische Pilger oder pilgernde Musiker. Sogar der Besitzer der Pilgerherberge gesellte sich zu uns und erfreute sich... Weiterlesen →

Txori und die Brücke der Königin [Camino Francés III]

Einer Legende zufolge erhielt die Marienstatue auf der Brücke Puente del Reina in der gleichnamigen spanischen Stadt häufige Besuche eines kleinen Vogels, der auf Baskisch txori heißt. Der Vogel soll die Statue gepflegt, die Spinnweben entfernt und sie mit dem Wasser aus dem Fluss Arga, der unter der Brücke fließt, gereinigt haben. Außerdem sollen jedes... Weiterlesen →

Hemingways Pamplona [Camino Francés II]

"Der Wein war so gut wie damals, das Essen so wundervoll wie immer", schrieb Ernest Hemingway über Pamplona, als er 1959 zum neunten Mal in die spanische Stadt zurückkehrte. Der Schriftsteller genoss das Leben in der Hauptstadt der autonomen Region Navarra in vollen Zügen. Hemingway gehört zu den berühmtesten Besucher von Iruña, wie die Stadt... Weiterlesen →

Pyrenäenblick bei Saint-Jean-Pied-de-Port [Via Podiensis 21]

Die Strecke zwischen Aroue und Ostabat ist die vorletzte und vermutlich eine der schönsten Etappen der Via Podiensis. Sie folgt auch größtenteils der historischen Route und wurde von der UNESCO als Teil der Jakobswege zum Weltkulturerbe erklärt. Kurz vor Ostabat verbinden sich drei großen französischen Jakobswege und führen als ein einziger Pilgerweg nach Saint-Jean-Pied-de-Port, jener... Weiterlesen →

Zu Gast bei den Basken [Via Podiensis 20]

Nafarroa Behera ist der baskische Name für die Provinz Nieder-Navarra oder Basse-Navarre, wie sie auf Französisch heißt. Ich erreichte die Provinz im französischen Baskenland, nachdem ich den Fluss Saison überquert hatte. Nieder-Navarra ist eine von den insgesamt sieben baskischen Provinzen, drei davon befinden sich in Frankreich und vier in Spanien. Die Sprache der Basken ist... Weiterlesen →

Im Herzen Béarns [Via Podiensis 19]

"Go neiri an bothar leat" ist ein irischer Abschiedssegen, der sinngemäß "möge der Weg mit dir steigen" bedeutet. Der Weg möge also leicht sein, ohne Hindernisse und Steigungen. Ausgesprochen wird der Satz "Gu nyree on bow her latt". Das haben mir drei irische Pilgerinnen beigebracht, die gemeinsam nach Santiago pilgern. Ich habe sie gebeten, mir... Weiterlesen →

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑