Die bisherigen Gedanken des Monats

Gedanken des Jahres 2022

Juni 2022

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“

Dame Cicely Saunders (1918 – 2005), sie war eine Ärztin, Sozialarbeiterin und Krankenschwester. Saunders gilt neben Elisabeth Kübler-Ross als Begründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin.

Mai 2022

„Das Leben ist Liebe, und die Frucht dieser Liebe ist Frieden. Das ist die einzige Lösung für alle Probleme der Welt.“

Mutter Teresa (1910 – 1997), christliche Ordensschwester und Missionarin

April 2022

„Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer neuen Schüler werden.“

Gerhart Hauptmann (1862 – 1946), ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Nobelpreisträger für Literatur

Bohlensteg

 

März 2022

„Niemand, der bei Verstand ist, zieht den Krieg dem Frieden vor; denn in dem einen begraben die Söhne ihre Väter, in dem anderen die Väter ihre Söhne.“

Herodot von Halikarnass(os) (490/480 v. Chr. – um 430/420 v. Chr.) war ein antiker griechischer Geschichtsschreiber, Geograph und Völkerkundler

Februar 2022

„Keiner soll mit fremdem Gut wuchern und sein eignes Pfund vergraben! Nur das ist dein eignes Pfund, was du in deinem Innern für wahr und schön, für edel und gut anerkennst!“

Caspar David Friedrich (1774 – 1840), Deutscher Maler, Vertreter der Romantik

Januar 2022

„Wenn sich eine Tür des Glücks schließt, öffnet sich eine andere; aber oft schauen wir so lange auf die verschlossene Tür, dass wir die für uns geöffnete nicht sehen.“

Helen Keller (1880 – 1968) eine US-amerikanische Schriftstellerin und Aktivistin.

Gedanken des Jahres 2021

Dezember 2021

„Der ideale Tag wird nie kommen. Der ideale Tag ist heute, wenn wir ihn dazu machen.“
Horaz (65 v. Chr. – 8 v. Chr.), ein römischer Dichter.

Weintrauben

November 2021

„Gehe mit dir selbst keine Kompromisse ein. Du bist alles, was du hast.“ Janis Joplin (1943 – 1970, US-amerikanische Rock- und Blues-Sängerin, Songschreiberin)

September und Oktober 2021

„Erklimme das Gebirge oder steige ins Tal hinab, gehe bis ans Ende der Welt oder um dein Haus herum: du triffst immer nur dich auf den Straßen des Zufalls.“

Maurice Maeterlinck (1862 – 1949), ein belgischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger

August 2021

„Es ist nie zu spät, um das zu sein, was du sein könntest.“

George Eliot, ein Pseudonym von Mary Anne Evans (1819 – 1880), englische Schriftstellerin, Journalistin und Übersetzerin

Juli 2021

„Was an der Wirklichkeit ausdrucksvoll ist, hole ich heraus, stelle ich einfach dar, ohne Umschweife, ohne Drum und Dran. So bleibt die Vollständigkeit der Naturerscheinung außer Acht, die Formen sammeln sich in Umrissen, die Farben zu Flächen, es entstehen Abrisse der Welt, Bilder.“

Gabriele Münter (1877 – 1962) deutsche Malerin des Expressionismus

Bleistiftzeichnung

Juni 2021

„Am Abend unseres Lebens wird es die Liebe sein, nach der wir beurteilt werden, die Liebe, die wir allmählich in uns haben wachsen und sich entfalten lassen, in Barmherzigkeit für jeden Menschen.“

Frère Roger (1915 – 2005), Gründer und erster Prior von Taizé

Mai 2021

„Gib niemals auf, für das zu kämpfen, was du tun willst. Mit etwas, wo Leidenschaft und Inspiration ist, kann man nicht falsch liegen.“

Ella Fitzgerald (1917 – 1996) US-amerikanische Jazz-Sängerin

April 2021

Frühlingsglaube

Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muss sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiss nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiss der Qual!
Nun muss sich alles, alles wenden.“

Ludwig Uhland (1787 – 1862) Schriftsteller, Politiker und Germanist

 

Das Konzert

 

März 2021

„Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.“

Pablo Picasso (1881 – 1973) spanischer Maler, Bildhauer und Grafiker

Februar 2021

„Es ist der Reiz des Lebens, dass man nicht alles für selbstverständlich hält, sondern noch bereit ist, sich zu wundern.“

Loriot (Bernhard-Viktor Christoph-Carl von Bülow, 1923 – 2011) u.a. Karikaturist, Humorist, Schauspieler, Regisseur

Januar 2021

„Im Herzen eines Menschen ruhen der Anfang und das Ende aller Dinge.“

Leo Tolstoi (Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi) 1828 – 1910, russischer Schriftsteller

 

Die Gedanken des Jahres 2020

Dezember 2020

„Gesundheit ist weniger ein Zustand, als vielmehr eine Haltung, die mit der Freude am Leben zu tun hat.“
 
Thomas von Aquin (1225 -1274) italienischer Philosoph und Theologe
 

 

November 2020

„Man kann die Menschen nicht lieben,
ohne ihre Freude zu lieben.“

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821 – 1881), russischer Schriftsteller

Oktober 2020

„Sein, was wir sind, und werden, was wir werden können, das ist das Ziel des Lebens.“

Spinoza (1632 – 1677) niederländischer Philosoph

September 2020

Herbstgedicht

Der Nebel steigt, es fällt das Laub.
Schenk ein, den Wein, den holden.
Wir wollen uns den grauen Tag
vergolden, ja vergolden!

Und wimmert auch einmal das Herz,
stoß an uns lass es klingen!
Wir wissen’s doch, ein rechtes Herz
ist gar nicht umzubringen.

Wohl ist es Herbst, doch warte nur,
doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
es steht die Welt in Veilchen.

Theodor Storm (1817 – 1888) deutscher Schriftsteller, Rechtsanwalt und Richter

August 2020

„Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.“

Albert Schweitzer (1875 – 1965), deutsch-französischer Arzt, Theologe, Philosoph, Musiker und Friedensnobelpreisträger 1952

Juli 2020

„Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht wegen der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden.“

Martin Luther King Jr. (1929 – 1968) US-amerikanischer Pastor, Bürgerrechtler und Nobelpreisträger

Juni 2020

Ach Schmetterling!
Könntest du singen,
in einem Käfig wärst du schon lange!

Matsuo Bashō (* 1644 – 1694) einer der bekanntesten japanischen Haiku-Dichter

 

Höhlenmalereien

 

Mai 2020

„Der Mai war noch nie so schön gewesen. Tag für Tag strahlte wolkenloser Himmel in einem Blau ohnegleichen. Und schon quollen die Gärten über von Lupinen, Rosen, Rittersporn, Gleisblatt und dem limettengrünen Gewölk des Frauenmantels. Insekten zirpten, schwebten, summten, schwirrten. Harald ging an Wiesen voller Butterblumen, Mohn, Margeriten, Klee, Wicken und Leimkraut vorbei“.

Joyce, Rachel: „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Frey“, Frankfurt am Main, 2014, S. 245

April 2020

Leise zieht durch mein Gemüt…

Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite.

Kling hinaus bis an das Haus,
Wo die Blumen sprießen!
Wenn du eine Rose schaust,
Sag, ich lass sie grüßen.

Heinrich Heine (1797-1856), deutscher Dichter

März 2020

„Das ist das Schöne an einem Fehler: Man muss ihn nicht zweimal machen.“

Thomas Alva Edison (1847 – 1931), US-amerikanischer Erfinder und Unternehmer

Februar 2020

„Die Welt ist ein schöner Ort und sie ist es wert, für sie zu kämpfen.“

Ernest Hemingway (1899 – 1961), US-amerikanischer Schriftsteller

Januar 2020

„Wenn man vom Lebensinhalt spricht, dann sieht man das Leben nur als Gefäß, als Mittel zum Zweck, in das es etwas hineinzufüllen gilt, statt dass man sich vielleicht mal darüber klar wird, dass das Leben einen Wert an sich hat, und dass man, wenn man sich dauernd damit beschäftigt, es mit Inhalt zu füllen, das vielleicht überhaupt nicht kapiert. […] Ein Gefäß, in das man etwas hinein füllen muss, kann es solange nicht sein, wie mir keiner sagen kann, was genau dieses Hineinzufühlende eigentlich sein soll. Dann kann man es nur noch andersherum sehen, wenn man an der Metapher festhalten will: Dann ist das Leben ein Gefäß, das man gefüllt hingestellt bekommt, und zwar gefüllt mit Zeitpunkt und in diesem Gefäß ist ein Loch drin und die Zeit fließt unten raus, so ist es nämlich, wenn man überhaupt von einem Gefäß sprechen will. Und Zeit, das ist das Blöde daran, kann man nicht nachfüllen.“

Sven Regener (*1961), ein deutscher Musiker und Schriftsteller (Zitat aus seinem Roman „Herr Lehmann“)

 

 

Die Gedanken früherer Jahre

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