Binäre Gedanken

Lichtimpulse, Einsen und Nullen, blitzartige Verknüpfungen und Ströme, sie ähneln den Galaxien der Milchstraße, fremden Sternen in der Ewigkeit. Im vernetzten Sein fließen die Bilder zusammen, Buchstaben reihen sich aneinander Worte entstehen, Sätze folgen, Gedanken werden binär, der leuchtende Schirm füllt sich mit Inhalt. Der Leser blickt hinein, wie in einen tiefen Brunnen, in der... weiterlesen →

Im vergessenen Hain

Ein verfallener Turm - von der Natur überwuchert, Erinnerungen erweckend. Der warme Südwind zeichnet zufällige Muster im grünen Kleid des Frühlings. Am Flussufer - Wildgänse ruhen im Gras, tiefenentspannt. Der füllige Igel transportiert gemächlich ein Apfelstück. Sonnenaufgang - Frösche erfreuen sich an der Schönheit der Seerose. Am Teich (sitzend) höre ich sie flüstern - die... weiterlesen →

Die Halle des Bergkönigs

Auf dem Foto ist eine der kleineren Tropfsteinhöhlen rund um Pottenstein in der Fränkischen Schweiz zu sehen. Das Foto ist bereits einige Jahre alt, es ist im Winter 2011 entstanden. Mich beeindrucken auf der Aufnahme am meisten die von der Höhlendecke herabhängenden Eiszapfen und die darunterliegenden Gegenstücke, die in der Art der Stalagmiten nach oben... weiterlesen →

Eisschmelze in Gedanken

Am letzten Wochenende schneite es in einigen Gebieten Europas. Der Winter zeigte sich von seiner prachtvollen Seite, bevor er in einigen Tagen das Zepter an seinen Bruder Frühling überreichen wird. Die Seen und Flüsse fror er zu, die Strassen und Felder bedeckte er mit Schnee. Die Menschen und Tiere sollen ihn nicht vergessen, schien die... weiterlesen →

aufdenkopfgestellt

In meinem ersten Ohne-Punkt-und-Komma-Beitrag ging es um Menschen, die ohne Unterlass sprechen, Furcht einflößende Giganten, innere Kritiker und Höhlenmalereien. Dieses Mal kommt beim neuen Text "aufdenkopfgestellt" neben der veränderten inneren und äußeren Form noch eine weitere Komponente hinzu - aber seht bitte selbst... Hinweis: Der Beitrag wird am besten in einem Browser dargestellt. aufdenkopfgestellt -... weiterlesen →

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Schatten einer Winternacht

Das neue Jahr ist bereits zwei Wochen alt. Der Winter hält sich aber noch zurück und beschert uns, zumindest in meiner Gegend, eher mildere Temperaturen. Auf dem Titelfoto ist eine Strasse in Nürnberg zu sehen, die ich von einigen Wochen fotografiert habe, als es in Nürnberg geschneit hat. Der Schnee ist an jenem Abend nicht... weiterlesen →

Das lyrische Ich

In seinem Inneren, ganz tief, in anderen Sphären verborgen, lag sein lyrisches Ich geborgen, es zog sich zurück und schlief. Eine der Musen, Göttin der Poesie, erschien dem Schlafenden im Traum, sie sang ihm ein Lied, er glaubte es kaum, von neuen Ideen und Fantasie. Der Träumer begann zu schreiben und lachte, denn an jenem... weiterlesen →

ohnepunktundkomma

Seit einigen Wochen habe ich mit einer Textform experimentiert, die ich irgendwo zwischen Lyrik und Prosa ansiedeln würde. In den Texten verschwimmen die Grenzen zwischen den Sätzen und Satzteilen und ergeben so beim Lesen beinahe einen neuen Sinn. Ich fand es auch spannend, den Texten eine besondere äußere Form zu verleihen. Diese Texte sehe ich... weiterlesen →

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