Sal’iq: der vergessene Stamm [9 – Ende]

Auf ihrer Flucht vor dem Krieg suchte Sal’iq Zuflucht in der Hafenstadt Dilmuth. Sie traf dort ihre Familie unter den anderen Mitgliedern ihres Stammes, die sich ebenso in die Stadt zurückgezogen hatten. Von ihrem Vater fehlte jedoch jede Spur. In der achten Fortsetzung der Kurzgeschichte standen Sal’iq und ihre Familie schließlich vor der Entscheidung, sich entweder Kapitän Gelan oder ihren Freunden, den Bergbauern, anzuschließen.

Luftpost aus Französisch-Guayana

Hallo lieber Blogschreiber,viel Zeit ist vergangen, seitdem wir uns zuletzt begegnet sind. Ich weiß, unsere Geschichte hat nicht gut angefangen. Vermutlich hast du mein erstes Erscheinen als unerhört empfunden. Wer möchte schon ungebeten vertreten werden? Wer mag eine Kopie, einen billigen Abklatsch des Originals? Auch die zweite Begegnung ist wohl nicht nach deinem Plan verlaufen. Ich bin dir gefolgt, du hast nicht so glücklich gewirkt, als du mich entdeckt hast. Ich kann es verstehen, mir würde es ähnlich gehen. Jetzt soll aber alles anders werden. Ich wollte mich bei dir melden und dir mit diesem Brief per Luftpost die Hand reichen. Hoffentlich kannst du mir meine etwas unkonventionelle Art verzeihen.

Echo einer geträumten Wirklichkeit

Meine Gedanken füge ich zusammen, geträumten Welten und Geschichten hauche ich den Geist des neuen Lebens ein. Ich entlasse sie in die vernetzte Sphäre, in der sie sich blitzartig in den engmaschig verzweigten Wurzeln des weltumspannenden Geschöpfs verbreiten.

Sal’iq: der vergessene Stamm [2]

Im ersten Teil der Kurzgeschichte Sal'iq: der vergessene Stamm durchquerten Tal'ok und seine 8-jährige Tochter Sal'iq eine Wüste und wurden dort von einem Sandsturm überrascht. Danach wehrten sie den Angriff eines Sandwolfes ab und versteckten sich in einer Höhle, als sie Stimmen hörten.

Loderndes Blätterrauschen

Die Farbenpracht erfreut mein Gemüt, ich versuche, sie in Worte zu fassen. Die unzähligen Rot- und Gelbtöne breiten sich einer unaufhaltsamen Feuerbrunst gleich über die Blätter aus. Die Natur zieht wieder ihre prunkvollsten Kleider an. Impressionistische Pinselstriche zieren ihre Krone. Kann der bloße Zufall hier am Werk gewesen sein?

Vertreterbesuch in Nürnberg

Guten Tag, erinnert ihr euch an mich? Ich bin Fabian, der ungebetene Stellvertreter von Dario. Ich vergaß in meinem Vertretungsbeitrag zu erwähnen, dass ich vor einigen Jahren als Stellvertreter für eine international tätige Organisation von anonymen Hackern Urlaubsvertretung machte, als sich mehrere Mitglieder schöne Wochen in der Karibik gönnten. Damals lernte ich einiges über das Knacken... Weiterlesen →

Sal’iq: der vergessene Stamm [1]

Der heiße und trockene Wind wirbelte den Wüstensand ohne Unterlass auf. Zwei zitternde Gestalten kämpften gegen die mächtige Wand aus Luft, die sich vor ihnen aufbaute. Ihr Gesicht schützten sie mit einem Tuch, der ihnen jedoch wenig half. Die beiden konnten sich kaum auf den Beinen halten. Pfeifend und heulend umwehte sie der Sandsturm. Die... Weiterlesen →

Die Erinnerung der alten Steine

Halbzerfallen stehen sie hier, die porösen Reste einer alten Mauer. Graffiti-Künstler verzierten ihre Wände. Ein einfaches Straßenkunstwerk - könnte der achtlose Betrachter denken, wenn er die Geschichte hinter den alten Steinen nicht kennen würde.

Der Stellvertreter

Guten Tag, mein Name ist Fabian und ich bin die Urlaubsvertretung von Dario. Gewissermaßen. Nun, er weiß noch nichts von seinem Glück. Ich bin jetzt hier sozusagen inkognito unterwegs. Ein Stellvertreter ohne Einladung oder Erlaubnis. Wie ein ungebetener Gast auf einer Party, der dann doch für Spaß sorgt. Ich wollte mir schon immer einen eigenen Blog... Weiterlesen →

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