Bizarre Felsformationen, schier endlose Wälder und ein breiter Fluss, der sich zwischen den Schluchten schlängelt: Die Sächsische Schweiz hat seit Jahrhunderten die Menschen beeindruckt. Viele Künstler:innen haben hier Inspiration und Ruhe gesucht, z.B. Goethe, Caspar David Friedrich, Bernardo Belotto (Canaletto), Ludwig Richter und Carl Maria von Weber. Der Name des Nationalparks soll auf die Schweizer... Continue Reading →
Das Abendrot am Ende der Welt [Camino Finisterra 4]
Das Ende der Welt bedeutete für mich den Abschluss meiner langjährigen Pilgerschaft. Vor der Ankunft im Küstenstädtchen Finisterre war ich sehr aufgeregt. Ich fragte mich, wie wohl das Ende meiner lange Reise sein wird. Am Abend wohnte ich am Kap Finisterre einem spektakulären Sonnenuntergang bei. Bereits die keltischen Stämme der Region und die Römer hatten... Continue Reading →
Mein Jahr in einem Foto – zum Mitmachen
Heute ist der erste Advent und in wenigen Wochen ist das Jahr 2023 vorbei. Manche Menschen denken darüber nach, was in den letzten Monaten passiert ist, andere wiederum können dieser Art Rückblick nichts abgewinnen. Ich wiederum finde es angenehm, ein wenig zurückzublicken. Für dieses Jahr habe ich beschlossen, die vergangenen 12 Monate in einem Foto... Continue Reading →
Schnelle Bleistiftskizzen von Dubrovnik
Wenn die Tage kälter und dunkler werden, dann hilft es, sich mit Gedanken und Erinnerungen zu wärmen. In einem der früheren Beiträge habe ich mein Skizzenbuch aus Lübeck vorgestellt. In der Zwischenzeit bin ich dazugekommen, weitere Skizzen zu zeichnen. Ich habe die Skizzen schnell gezeichnet. Diese Reihe ist im Sommer 2022 entstanden, auf meiner Reise nach... Continue Reading →
Die Bucht von Cee [Camino Finisterra 3]
Von Antoine de Saint-Exupéry (1900 - 1944) stammt der Satz: "Wir alle sind Pilger, die auf ganz verschiedenen Wegen einem gemeinsamen Treffpunkt zuwandern." Das Zitat des französischen Schriftstellers, Journalisten und Piloten passt zu meiner letzten Etappe auf meinem langjährigen Pilgerweg, den ich 2015 in Nürnberg begonnen habe. Den Satz habe ich als Gedanken des Monats... Continue Reading →
Reisenotiz aus Trient
Die italienische Stadt Trient ruht majestätisch zwischen den Dolomiten, Bozen und dem Gardasee. Auf dem Domplatz erinnern der Neptunbrunnen, der Stadtturm und der Palazzo und die Kathedrale des San Vigilio an die besondere Vergangenheit der Stadt. Es ist schon eine Weile her, dass ich in der Hauptstadt der autonomen Region Trentino-Südtirol weilte. Diese fotografische Reisenotiz... Continue Reading →
Dem Atlantik so nah [Camino Finisterra 2]
Der zweiten Tag auf dem Camino Finisterra bot wieder viele Überraschungen. Ich begegnete alten Bekannten und lernte neue Pilger:innen kennen, die von anderen Jakobswegen dazukamen, die in Santiago münden. Ich lief weiter durch die Provinz A Coruña in der Autonomen Gemeinschaft Galicien. Während der vorletzten Tagesetappe auf dem Jakobsweg nach Finisterra dachte ich an den... Continue Reading →
In der Schwarzachschlucht [Fränkischer Dünenweg 3/3]
Die fünfte und letzte Tagesetappe auf dem Fränkischen Dünenweg führte mich durch eine der schönsten Schluchten Frankens. Auch hier sah ich die Kraft des Sandes am Werk. Dieses Mal in einer besonderen Form. Die Schwarzach bahnte sich den Weg durch den Sandstein. Entstanden ist eine bemerkenswerte Schlucht, die mit bizarren Felsformationen überrascht. Die Schwarzachschlucht gehört zu... Continue Reading →
Der Globus von Michael Behaim
Das 15. Jahrhundert war in Europa eine Zeit der Entdeckungen. Die Seefahrernationen wetteiferten darum, neue Teile der Erde zu erschließen. Karten waren damals eine wichtige Informationsquelle. Die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 war eine Sensation, die vieles verändert hatte. Beinahe zeitgleich mit der Entdeckung gab ein Unternehmer einen Globus in Auftrag. Sein... Continue Reading →
Von Zeidlern, sieben Brücken und Lebkuchen [Fränkischer Dünenweg 2/3]
Wer hätte gedacht, dass es eine Verbindung zwischen dem fränkischen Sandvorkommen und dem Nürnberger Lebkuchen gibt? Zumindest indirekt, denn im Jahr 1219 sprach Kaiser Friedrich II. der Stadt Nürnberg wegen des kargen Umlandes weitreichende Vergünstigungen zu. Dazu gehörten beispielsweise wichtige Handelsprivilegien. Ebendiese Privilegien begünstigten die Entwicklung von Lebkuchen, die sich noch heute großer Beliebtheit erfreuen.... Continue Reading →
