Jahrestage und Veränderungen

Vor 500 Jahren soll laut Überlieferung Martin Luther (1483 - 1546) seine berühmten 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben. Während der Thesenanschlag von Wittenberg vermutlich nur eine Legende ist, hat er die 95 Thesen tatsächlich geschrieben. Der Augustinermönch und Theologieprofessor kritisierte darin u.a. die Ansicht, dass Sünde durch Geldzahlung erlassen werden... Weiterlesen →

Bossa Nova – eine „verstimmte“ Nacht

An manchen Tagen will einfach nichts gelingen. So fing auch jener Abend am 21. November 1962 in der Carnegie Hall in New York an. Die Mikrophone fielen aus und peinliche Stille entstand. 3000 Konzertbesucher warteten ungeduldig auf die Fortsetzung des Konzerts. Der Abend drohte zu einem Fiasco zu werden. Die Gäste aus Brasilien schwitzten auf und... Weiterlesen →

Via Podiensis

Meinen nächsten Streckenabschnitt auf dem Jakobsweg werde ich am heutigen Vormittag in Le Puy-en-Velay beginnen. Mein Plan lautet, ungefähr zum Zeitpunkt, in dem dieser vorbereitete Beitrag erscheint, die Kathedrale Notre Dame über die 134 Stufen zu verlassen. Danach werde ich durch die mittelalterlichen Gässchen und Eselstrittstufen der Stadt zum Place de Plot laufen. Hier fängt... Weiterlesen →

Albrecht Dürer als Kunstgrafiker und Wissenschaftler

Albrecht Dürer wurde einer Anekdote zufolge auf seiner zweiten Italienreise in Bologna zu einem besonderen Abendessen eingeladen. Zu Ehren des deutschen Meisters waren mehrere Künstler anwesend. Nachdem alle gegessen haben, bat der Gastgeber alle Anwesenden, eine Probe ihres Könnens zu geben. Dürers italienische Kollegen bemühten sich, ihren deutschen Besucher zu beeindrucken. Sie malten besonders ausgefallene Motive... Weiterlesen →

Brauchen „digitale Ureinwohner“ analoge Bibliotheken?

Wer kennt das nicht? Am frühen Morgen werden wir von unserem Smartphone geweckt. Die ersten Kurzmitteilungen des Tages warten bereits auf unserem Bildschirm. Im Laufe des Tages prüfen wir die neuesten Nachrichten, die aktuelle Wetterlage oder lassen uns vom Navigationssystem in unserem Smartphone zum nächsten Zahnarzt leiten, weil wir Zahnschmerzen haben. Unsere Kontakte in Sozialen Medien lassen... Weiterlesen →

„…und jetzt: abschalten“

"Handy aus Hirn an" Autor: unbekannt Diese simple doch heute so bedeutende Botschaft entdeckte ich letztes Wochenende an einer Hauswand. Die Schrift ist einfach, vermutlich mit einer Graffiti-Schablone angefertigt, aber die Botschaft, die sie vermittelt, hat für unsere "digitale" Gesellschaft eine gewichtige Bedeutung. Zu sehr verlassen wir uns heutzutage auf unsere elektronischen Helferlein, die uns immer mehr... Weiterlesen →

13 verschollene Kalendertage

Mit den Sommermonaten Juli und August ist eine amüsante Legende verbunden. Demnach enthielten die beiden Monate während der Römischen Republik und Kaiserzeit unterschiedlich viele Tage, die später von einem eifersüchtigen Herrscher geändert wurden. Ihre heutige Namen bekamen sie übrigens nach den römischen Kaisern Julius und Augustus. Davor hieß der Juli „mensis Quintilis“ (lat. für 5. Monat), weil... Weiterlesen →

Bossa Nova – im Rhythmus der Wellen

Der Atlantik umspült den langen, weißen Sandstrand. Die Sonne sorgt für eine ausgelassene Stimmung. Fröhliche Menschen suchen im türkisblauen Wasser Abkühlung. Die Strandbesucher lachen, rennen, spielen Ballspiele. Der warme Sand umschmeichelt ihre Zehen. Strandverkäufer bieten den Badegästen gefälschte Markenuhren und Schmuck an. Manchmal finden sie Abnehmer für ihre Waren, insbesondere wenn sie kalte Getränke oder... Weiterlesen →

Vergessene Tempelstadt Naga

Tief unter dem heißen Wüstensand im heutigen Sudan lag fast 2000 Jahre die Tempelstadt der in Vergessenheit geratenen afrikanischen Frühkultur Meroë begraben. Bis heute ist ungeklärt geblieben, warum die Bewohner von Naga ihre Stadt um das Jahr 200 nach Christus verlassen haben. Seit jenem Tag blieben die Ruinen unangetastet unter den Sandmassen verborgen. Einige ihrer... Weiterlesen →

Der Erfinder der Fotografie

Acht Stunden Belichtungszeit benötigte Joseph Nicéphore Niepce 1826 für die Aufnahme des ältesten Fotos der Welt, "Blick aus dem Arbeitszimmer". Nach jahrelangen Versuchen gelang es ihm, mit einer Lochkamera Bilder an die Rückwand einer Camera Obscura zu projizieren und festzuhalten. Er entwickelte dabei ein optisch-chemisches Verfahren, das er Heliografie nannte: „mit dem Sonnenlicht gezeichnet“.[1] Joseph Nicéphore... Weiterlesen →

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