Morgengrauen am Cruz de Ferro [Camino Francés XII]

Einer Legende nach werden alle Pilger:innen, die auf ihrer Reise nach Santiago de Compostela einen Stein zum Cruz de Ferro bringen, von ihrer Sorge befreit, die sie mit diesem Stein verknüpfen. Unter den Pilger:innen hat sich der Brauch etabliert, mit dem Sonnenaufgang zum Cruz de Ferro, dem "Eisenkreuz", zu kommen und dort den mitgebrachten Stein... Weiterlesen →

Bei Gaudí in Astorga [Camino Francés XI]

Meine erste Begegnung mit der Kunst von Gaudí hatte ich vor mehr als 20 Jahren bei meiner ersten Reise nach Barcelona. Der Architekt Antoni Gaudi (1852 - 1926) ist insbesondere für seine Bauwerke im Modernisme-Stil bekannt, einer katalanischen Ausprägung des Jugendstils. Die meisten seiner Gebäude entwarf er in Barcelona, der Bischoffspalast von Astorga gehört neben... Weiterlesen →

Königsstadt Léon [Camino Francés X]

Die Ursprünge der spanischen Großstadt Léon gehen auf eine römische Legion zurück, die in der Region stationiert war. Der damalige römische Kaiser Galba ließ 68 n. Chr. die „siebte römische Doppellegion“ die Legio VII Gemina Pia Felix hier ihren Lager errichten. Im Laufe der Zeit wurde aus der kleinen Siedlung eine bedeutende Stadt. Noch heute... Weiterlesen →

Die Templer und der Geist des Weges [Camino Francés IX]

Die Pilger wurden in Mittelalter von verschiedenen Ritterorden beschützt. Dazu zählen auch die Tempelritter, deren Spuren ich bereits mehrmals auf dem Jakobsweg gesehen hatte, beispielsweise während meines Besuches in Figeac in Frankreich. Der Orden hatte im Mittelalter in ganz Europa und darüber hinaus einen starken Einfluss. In Terradillos de los Templarios in der spanischen Region... Weiterlesen →

Burgos und die Iberische Meseta [Camino Francés VIII]

Zwei Jahre sind es her, seitdem ich meinen letzten Jakobsweg-Abschnitt in Burgos beendet hatte. Im Jahr 2020 musste ich aus bekannten Gründen eine Pause einlegen, aber ich war mir sicher, dass es nur eine vorübergehende Verschiebung war. Endlich konnte ich meine Pilgerreise fortsetzen und ich freute mich darauf. Für die Fortsetzung habe ich viel Zeit... Weiterlesen →

Die Rückkehr nach Taizé [Basel – Cluny 6]

Auf einem Platz inmitten einfacher Gebäude warten viele Jugendliche und junge Erwachsene aus allen Herren Ländern in mehreren Warteschlangen drauf, ihr Mittagessen zu bekommen. Es ist sommerlich warm und die Stimmung unter den Wartenden ist entspannt. Sie sind nicht genervt, dass sie warten müssen, sondern sie freuen sich, sich mit anderen unterhalten zu können. Sie... Weiterlesen →

Burgund im Herbst [Basel – Cluny 5]

Ein großes Zwischenziel auf meinem Jakobsweg war für mich Taizé, die ökumenische Gemeinde nahe Cluny. In Taizé hatte ich nach dem Abi meinen Zivildienst gemacht. Aus diesem Grund entschied ich mich 2015, als ich meiner Pilgerschaft geplant hatte, für die Strecke zwischen Basel und Cluny, damit ich zwei bis drei Tage in Taizé bleiben kann.... Weiterlesen →

„Zimmer gesucht“ in Beaune [Basel – Cluny 4]

Nach mehreren weiteren Tagesetappen meiner Pilgerreise erreichte ich das Department Côte d'Or in der historischen Region Burgund. Mich beeindruckten hier nicht nur einige der renommiertesten Weinlagen Frankreichs, sondern auch das berühmte Kloster Citeaux sowie die Stadt Beaune mit dem historisch und künstlerisch wertvollen Krankenhaus Hôtel-Dieu. Auf dem Weg dorthin lernte ich einige liebenswürdige Pilgerinnen und... Weiterlesen →

Von Verschiebungen und anderen Plänen

Was kann ich tun, wenn es mir schier unmöglich ist, einen lange im Voraus vorbereiteten Plan in die Tat umzusetzen? Am besten denke ich nicht lange darüber nach, sondern schmiede gleich einen anderen Plan. Für diesen Oktober habe ich ursprünglich geplant, meinen Jakobsweg in Burgos fortzusetzen. Ungefähr diese Woche wollte ich nach Spanien Reisen, um... Weiterlesen →

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