Die alte Mauer ist deutlich vom Verfall gezeichnet. Der Besitzer hat die Tür notdürftig mit einem Seil befestigt. Bei mir entsteht der Eindruck, als ob die Berührung mit einem einzigen Blatt ausreichen könnte, damit die Konstruktion in ihre Einzelteile zerfällt. Trotz dessen Zerbrechlichkeit übt dieses Gemäuer eine besondere Faszination auf mich aus. Neben der Farbkombination... Continue Reading →
Zwei Jahre später…
Vor genau zwei Jahren habe ich beschlossen, den ersten Schritt in der Welt des Bloggens zu machen. Meine Reise habe ich mit einem Zitat von Sir Richard Francis Burton (1821 – 1890) begonnen: „Ich glaube, der glücklichste Moment im Leben eines Menschen ist eine Abreise in unbekannte Länder.“ Der Satz war mein erster "Gedanke des... Continue Reading →
Luftpost aus Französisch-Guayana
Hallo lieber Blogschreiber,viel Zeit ist vergangen, seitdem wir uns zuletzt begegnet sind. Ich weiß, unsere Geschichte hat nicht gut angefangen. Vermutlich hast du mein erstes Erscheinen als unerhört empfunden. Wer möchte schon ungebeten vertreten werden? Wer mag eine Kopie, einen billigen Abklatsch des Originals? Auch die zweite Begegnung ist wohl nicht nach deinem Plan verlaufen. Ich bin dir gefolgt, du hast nicht so glücklich gewirkt, als du mich entdeckt hast. Ich kann es verstehen, mir würde es ähnlich gehen. Jetzt soll aber alles anders werden. Ich wollte mich bei dir melden und dir mit diesem Brief per Luftpost die Hand reichen. Hoffentlich kannst du mir meine etwas unkonventionelle Art verzeihen.
Der eigene Weg
Wenn du es allen recht machen willst, dann wirst du deinen eigenen Weg aus den Augen verlieren.
Gemalte Traumwelten
Striche und Punkte, Farben und Formen reihte ich aneinander, bis das Bild meinen Vorstellungen entsprach. Bis ich damit zufrieden war. War ich zufrieden mit dem Bild? Perfekt ist es noch nicht, aber mir gefällt es. Die Ölmalerei war eine kleine Übung, eine Traumdarstellung. Das Motiv der Berge fasziniert mich. Ich möchte mich wieder mehr in der Natur aufhalten und die Stille genießen.
„Winter nights“ von Cloud
Unter meinen Füßen knirschte der Schnee. Die Sonne senkte sich über dem Wald, in dem ich einen Spaziergang machte. Die Kälte störte mich nicht, ich genoss den Augenblick. Der hinter dem Horizont verschwindende Stern warf Schatten zwischen den Bäumen. Die Sonne und der Mond tauschten ihre Positionen. Der nächtlich erscheinende Himmelskörper erreichte seinen vollen Umfang... Continue Reading →
Silberleuchtend
Frostige Finger / umfassen die Zweige der Bäume, / am winterlichen Morgen.
Vergängliche Gedanken
Die Worte, die zu einer Collage zusammengestellt sind, verknüpft der Betrachter für sich zu einer sinnvollen Einheit. Jeder hat dabei eigene Assoziationen. Ich habe auf dieser Collage vergängliche Gedanken festgehalten. Sie sind wie Sätze, die auf Sand geschrieben sind, weil sie nicht auf dem Hintergrund befestigt sind und jederzeit verändert werden können. Dann entstehen völlig... Continue Reading →
Entwarnung am Rhein
Überrascht habe ich vor einiger Zeit erfahren, dass es im Rhein keine Haie gibt. Endlich können wir wieder beruhigt in einem der längsten Flüsse Europas baden. Der amüsante Spruch gehörte zu einer Präventions- und Sensibilisierungskampagne, mit welcher die Schaffhauser Polizei, die Kantonspolizei Thurgau und die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft auf die Gefahren hinweisen wollten, die im Rhein... Continue Reading →
Echo einer geträumten Wirklichkeit
Meine Gedanken füge ich zusammen, geträumten Welten und Geschichten hauche ich den Geist des neuen Lebens ein. Ich entlasse sie in die vernetzte Sphäre, in der sie sich blitzartig in den engmaschig verzweigten Wurzeln des weltumspannenden Geschöpfs verbreiten.
