Kloster Beuron an der Donau [Jakobsweg nach Konstanz VII]

Vor meinen Augen breitete sich die imposante Kulisse des Donautals mit hohen Klippen und roten Dächern des Benediktinerklosters aus. Die Junge Donau schlängelte sich majestätisch um das große Anwesen. Über eine alte, überdachte Holzbrücke erreichte ich schließlich die Erzabtei Sankt Martin zu Beuron. Die Benediktinermönche Maurus und Placidus Wolter gründeten 1862 die Erzabtei. Während des Streits... Weiterlesen →

Das Meer der Felsen [Jakobsweg nach Konstanz VI]

Der Jakobsweg zwischen Tübingen und Konstanz wird auch "Via Beuronensis" genannt, weil er über Beuron verläuft und von der Beuroner Jakobspilgergemeinschaft betreut und gepflegt wird. Die Strecke ist reich an kulturellen und natürlichen Schätzen. Zu den Höhepunkten gehörte für mich der Aufstieg zum Lochenhörnle, einem Berggipfel zwischen Balingen und Nusplingen. Mit der Durchquerung der Schwäbischen... Weiterlesen →

Eine unerwartete Begegnung bei Golinhac [Via Podiensis 7]

Roadmovies sind Filme, in denen die Protagonisten eine wahre Odyssee erleben, bevor sie an ihr Ziel gelangen. Oft verändert sich im Laufe ihrer Reise ihr ursprüngliches Ziel sogar. Sie stellen fest, dass sie in Wahrheit etwas anderes benötigen, als ursprünglich vermutet. Allein diese Erkenntnis ist eine Reise wert. Roadmovies basieren strukturell auf ihrem literarischen Vorbild,... Weiterlesen →

Die Pilgerbrücke von Espalion [Via Podiensis 6]

"Die Kraft des Morgens bleibe bei mir, die Stärke und Weisheit der Gedanken mögen mich begleiten. Lass mich meinen Weg erkennen bis ich schlafen gehe in dieser Nacht." Irischer Segenswunsch, Autor unbekannt Dieser Segenswunsch begleitete mich schon im Juni auf dem Jakobsweg zwischen Cluny und Le Puy. Ich dachte seitdem oft daran. Darin ist vom... Weiterlesen →

Rückblickend betrachtet

Wir Menschen denken gerne in zeitlichen Strukturen. Am Ende eines Jahres fragen wir uns oft, welche Ereignisse in den letzten 12 Monaten gut und welche verbesserungswürdig waren. Klar gibt es immer Raum für Verbesserungen, ich möchte jedoch in erster Linie auf einige Höhepunkte des Jahres zurückblicken, die ich besonders erwähnenswert finde. Reisen und Veranstaltungen Das Jahr 2017 war... Weiterlesen →

Im Nebel nach St. Chély [Via Podiensis 5]

Im dichten Nebel suchten zwei Pilger den richtigen Weg. Sie trugen Lederkleidung, die sie vor Wind und Wetter schützen sollte. Sie stützten sich an einem Wanderstab. Einer der beiden trank etwas Wasser aus seiner Kalebasse. Eine Glocke in der Ferne wies ihnen den Weg. Sie liefen weiter und folgten dem Glockengeläut. Plötzlich hörten sie Pferdegetrappel.... Weiterlesen →

Traumwelten des Aubrac [Via Podiensis 4]

Der Aubrac gehört für mich zu einer der schönsten Regionen auf dem französischen Jakobsweg "Via Podiensis". Weite Steppen und Heiden erstrecken sich bis zum Horizont. Auf dem Weg begegnet der Wanderer und Pilger auf den eingezäunten Weiden den Herden des kastanienbraunen Aubrac-Rindes mit typischen schwarz umrandeten Augen. Aubrac ist der südlichste Vulkankomplex des Zentralmassivs und wird von... Weiterlesen →

Pilgerherberge in Aumont-Aubrac [Via Podiensis 3]

Auf meinem bisherigen Jakobsweg durch Deutschland und Frankreich übernachtete ich in sehr wenigen Pilgerherbergen, die man als solche bezeichnen könnte. Meistens waren es gewöhnliche Unterkünfte wie Pensionen oder Gasthäuser, die keinen Bezug zum Jakobsweg hatten. Wenn ich an meinen Weg durch Süddeutschland zurückdenke, dann fallen mir als Beispiele für besonderes pilgerfreundliche Unterkünfte die Pilgerherberge in Frommenhausen... Weiterlesen →

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