Eine Eisträne – Fotopoesie

Der Wald war schneebedeckt, der Boden eisglatt. Zudem regnete es an jenem Tag ein wenig. Beinahe jeder Schritt war eine Wagnis. Die Mühe lohnte sich aber, denn die Natur trug ihre prächtigen Winterkleider. Vom Zweig eines Baumes hing ein Wassertropfen herab. Er erinnerte mich an eine Eisträne. Weinte der Baum etwa? Der Moment war still,... Continue Reading →

Verschneite Tanka

Das Jahr ist fast schon zwei Wochen alt und die Tage werden länger. Immer wieder schneit es, wie auf dem Foto, das ich letztes Jahr vor dem Tiergärtnertor in Nürnberg aufgenommen habe. Im Hintergrund ist die Burg zu sehen. Zu Beginn des neuen Jahres habe ich drei Tanka geschrieben. Darin geht es um die Spaziergänge... Continue Reading →

Winterliche Fotopoesie

Wenn der Winter die Stadt voll im Griff hat, dann entstehen häufig herrliche Motive. So ist mir bei einem Spaziergang auch der Strauch der Hagebutte aufgefallen. Die kleinen Sammelnussfrüchte sind mit Schnee bedeckt gewesen. Die einzelne Hagebutte habe ich im Vorübergehen fotografiert. Sie hat eine Schneemütze getragen und hat mir scheinbar etwas erzählen wollen. Es... Continue Reading →

Festliche Gedanken und Wünsche

Heute ist der erste Weihnachtstag und das Jahr 2023 ist in wenigen Tagen vorbei. In meinem letzten Beitrag des Jahres möchte ich eine gedankliche Brücke zum ersten schlagen. Darin bin ich auf die Schlussrede von Sir Charlie Chaplin (1889 – 1977) aus seinem Film "Der große Diktator" eingegangen (sinngemäße Übersetzung): „Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt,... Continue Reading →

Die Freude am Leben

Ein denkwürdiges Jahr neigt sich dem Ende zu. Als ich vor genau 12 Monaten über die dreizehn Jólasveinar, die Weihnachtstrolle aus Island, geschrieben habe, konnte ich es nicht ahnen, welch ein Jahr folgen wird. Haben am Ende die Weihnachtstrolle, ihre Mutter Grylla und die Weihnachtskatze doch wieder ihre Finger im Spiel gehabt? Dafür war das... Continue Reading →

Die dreizehn Jólasveinar

Die 13 Jólasveinar sind laut einer isländischen Legende Weihnachtstrolle, die am 12. Dezember von ihrer Mutter Grylla aus ihrer Trollhöhle geschickt werden, um die Menschen zu ärgern. Einer nach dem anderen verlassen sie einzeln die Höhle, bis sie am 24.12., dem aðfangadagskvöld („Anfangstagsabend“, Heiliger Abend) alle 13 gemeinsam ihr Unwesen treiben. Nach dem 24.12. kehren... Continue Reading →

Henkersteg im Verlauf des Jahres: Juni

Franz Schmidt (um 1554 - 1634) gehörte mit seinen 45 Dienstjahren zu den bekanntesten Scharfrichtern Nürnbergs. Er führte ein Diensttagebuch, mit dessen Hilfe heute seine Arbeit, aber auch die Kriminalgeschichte seiner Zeit, nachvollzogen werden können. Doch er wollte nicht immer Henker werden und bleiben, diesen Beruf musste er ausüben, weil er in eine Familie der... Continue Reading →

Henkersteg im Verlauf des Jahres: März

Henker waren im Mittelalter Menschen, die für die Durchführung der Todesstrafe zuständig waren. Neben dieser Tätigkeit konnten sie und ihre Kinder nur wenige andere Berufe ausüben. Zudem mussten die Scharfrichter häufig in entlegenen Teilen der Stadt wohnen, weil die Bürger wenig Kontakt mit ihnen haben sollten. Deswegen musste auch der Henker von Nürnberg auf einer... Continue Reading →

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