Anfang Januar habe ich über die Grundlagen der Cherita geschrieben. Im gleichen Beitrag veröffentlichte ich meine erste eigene Cherita. Erinnern wir uns an den Aufbau: Die erste Strophe besteht aus einer Zeile, die zweite aus zwei und die dritte eben aus drei Zeilen.
Eines Morgens spazierte ich entlang eines Flusses
Das fließende Wasser war in den Nebel gehüllt
Das geheimnisvolle Rauschen der Wellen begleitete michIn der Ferne landet ein Reiher auf einem Ast
Auch er beobachtete die Wasseroberfläche
Ich setzte meinen Weg fort.
Titelbild
Foto: Der Fluss, Rechte: Dario Schrittweise
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sehr schön, interessante gedichtform, davon hatte ich vorher noch nichts gehört. ist die form thematisch – ähnlich wie haiku oder tanka – gebunden, oder geht es nur um die form? deine beiden, auch das von januar, mag ich, feine momentaufnahmen aus der natur. lg, diana
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Hallo Diana, ich bin auch noch dabei, mir diese Gedichtform zu erschließen. Ich versuche, mich beim Schreiben an die Erfinderin ai li zu halten, für die die Zeilenstruktur 1 – 2 – 3 und das Erzählen einer Geschichte am wichtigsten sind. LG Dario 🙂
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