Eine spezielle Form von Kürzestgeschichten, die mit sehr wenigen Worten auskommen, sind die Ein-Satz-Geschichten. Hier liegt die Herausforderungen darin, in der Kürze eine Geschichte zu erzählen, die sich im Kopf des Leser weiterspinnt. Wie ein Samenkorn, das zu einer Pflanze heranwächst. Ich habe einige Ein-Satz-Geschichten geschrieben. Worauf ich dabei nicht verzichten wollte, waren Überschriften. Vermutlich... Continue Reading →
Coincidência feliz oder die Kunst des Zufalls
Kann Zufall Kunst sein? Kann sie zufällig entstehen? Und bleibt ein Kunstwerk weiterhin ein Zufall, wenn wir es als Kunst erkennen? Diese Fragen habe ich mir gestellt, als ich das Bild vor mir gesehen habe, welches vermeintlich zufällig entstanden ist. Ich habe vor einigen Wochen ein wenig Kaffee verschüttet. Dabei ist mir das Muster aufgefallen,... Continue Reading →
Die Begegnung in den Ruinen [4.4]
In der dritten Fortsetzung der Erzählung "Begegnung in den Ruinen" treffen Lyssea und die Kräuterkundige in Dorran einen alten Bekannten. In der Stadt wollen sie übernachten, bevor sie nach Phoenixstein zurückreiten werden. Zur gleichen Zeit, tief unterhalb von Phoenixstein, werden Alrond, Wad und Sellur gefangengenommen. Sie wachen in einer Zelle auf, als jemand die Tür öffnete.... Continue Reading →
Seh-Gewohnheiten – eine Decollage
Unsere Sehgewohnheiten bestimmen meistens, was und wie wir auf die Welt um uns herum blicken. Wie wir die Realität wahrnehmen und bewerten. Von Zeit zu Zeit ist es hilfreich, diese Gewohnheiten aufzugeben. Dann können wir hinter die Fassade blicken und Neues entdecken. Ich habe mich vor einigen Wochen an einer Decollage probiert. Mein Werk nenne... Continue Reading →
Mitternachtsschatten – Eine Vignette
Die Kurzgeschichte „Mitternachtsschatten“ habe ich als ein skizzenhaftes Stimmungsbild, eine literarische Vignette verfasst. Die fiktive Handlung spielt in einer nächtlichen Umgebung, kurz nach Mitternacht. Mitternachtsschatten Die alte Uhr schlug Mitternacht. Das schwere Pendel schwang geräuschvoll hin und her. Ich saß in meinem Sessel, die Schlaflosigkeit trieb mich umher. Ich las ein Buch, in der Hoffnung,... Continue Reading →
Naturerwachen – frühlingshafte Haikū
Wenn die Tage länger und wärmer werden, dann spüren wir, dass der Winter vorbei ist. An einigen Tagen kehrt zwar die Kälte vorübergehend wieder zurück. Gerade vor einigen Tagen hat mich ein kühler Platzregen überrascht. Doch es überwiegen mehr und mehr die wärmeren Temperaturen und die sonnigen Stunden. Die warmen und hellen Tage haben mich... Continue Reading →
Die Begegnung in den Ruinen [4.3]
Manas, Pyronnas und Ysella suchen im Haus der Schreiber nach einem Wegweiser zur alten Stadt Nahraan. Sie werden von Gatton, dem Anführer der Stadtwache überrascht. Er erkundigt sich bei ihnen nach Alrond, der seit drei Tagen nicht mehr in Phoenixstein gesehen wurde. Zudem verbietet er ihnen, sich weiter in die Angelegenheiten der Stadtwache einzumischen. Einen... Continue Reading →
Der Tunnelblick
Die Schritte hallen in der Fußgängerpassage. Der Boden ist nass vom Regen. Auf der anderen Seite wartet die Sonne. Der Blick ist nach vorne gerichtet. Laufen wir nicht häufig mit einem derartigen „Tunnelblick“ durch die Gegend? Nur in unseren Gedanken versunken? Auf die nächsten Ziele fokussiert? Wir sind in dem Fall wie die Passanten in... Continue Reading →
Eine Tasse Luft – kleine Kritzeleien
Häufig überkommt mich die Lust, kleine Skizzen oder Kritzeleien zu zeichnen. Einige zeichne ich gezielt und andere wiederum spontan auf ein Blatt Papier, das mir unter die Finger kommt. Ein Paradebeispiel ist das Bild einer Kerze, das ich auf einen alten Briefumschlag gekritzelt habe. Ein Blatt im Wind Auf der Skizze ist ein Blatt zu... Continue Reading →
Was andere Menschen denken – ein Aphorismus
Wir können nur unser Tun beeinflussen. Was andere Menschen über uns denken oder sagen, sollte uns gleichgültig sein, denn ihre Meinung können wir meistens nicht direkt beeinflussen. Diese Zeilen habe ich als meinen Gedanken des Monats März ausgewählt. Dieses Mal ist es kein Zitat von einer berühmten Person, sondern ein Aphorismus von mir. Er ist... Continue Reading →
