Burgund im Herbst [Basel – Cluny 5]

Ein großes Zwischenziel auf meinem Jakobsweg war für mich Taizé, die ökumenische Gemeinde nahe Cluny. In Taizé hatte ich nach dem Abi meinen Zivildienst gemacht. Aus diesem Grund entschied ich mich 2015, als ich meiner Pilgerschaft geplant hatte, für die Strecke zwischen Basel und Cluny, damit ich zwei bis drei Tage in Taizé bleiben kann.... Weiterlesen →

Lichtillusionen

Die Regentropfen scheinen der Schwerkraft zu trotzen, sie schweben wie durch eine   Zauberformel in der Luft. Die Anordnung ergibt ein geheimnisvolles Muster, eine Lichtillusion der speziellen Art. Die Symmetrie des Kunstwerks ist nahezu perfekt. Die perlenartige Anordnung und Größe der Wassertropfen erinnert an ein Schmuckstück, an eine aus mehreren Reihen Edelsteinen zusammengesetzte Halskette. Eine... Weiterlesen →

Im mystischen Conques [Via Podiensis 8]

Die letzte Tagesetappe eines größeren Pilgerabschnittes ist immer etwas Besonderes für mich. Bereits die Morgen dieser Etappen sind meistens geprägt von einer aufwühlenden Vorfreude. Auf diese Weise fing auch meine Etappe nach Conques an. Alles fühlte sich an diesen Tagen anderes an. Ich nahm meine Umgebung intensiver und aufmerksamer wahr, wahrscheinlich auch, weil ich wusste,... Weiterlesen →

Schatten einer Winternacht

Das neue Jahr ist bereits zwei Wochen alt. Der Winter hält sich aber noch zurück und beschert uns, zumindest in meiner Gegend, eher mildere Temperaturen. Auf dem Titelfoto ist eine Strasse in Nürnberg zu sehen, die ich von einigen Wochen fotografiert habe, als es in Nürnberg geschneit hat. Der Schnee ist an jenem Abend nicht... Weiterlesen →

Im Nebel nach St. Chély [Via Podiensis 5]

Im dichten Nebel suchten zwei Pilger den richtigen Weg. Sie trugen Lederkleidung, die sie vor Wind und Wetter schützen sollte. Sie stützten sich an einem Wanderstab. Einer der beiden trank etwas Wasser aus seiner Kalebasse. Eine Glocke in der Ferne wies ihnen den Weg. Sie liefen weiter und folgten dem Glockengeläut. Plötzlich hörten sie Pferdegetrappel.... Weiterlesen →

Die Legende von Gévaudan [Via Podiensis 2]

Ein Schatten bewegte sich zwischen den Bäumen. Dahinter vernahmen die Verfolger ein Rascheln. Ein Busch bewegte sich. Sie entdeckten Tierspuren im weichen Waldboden. Die Form deutete auf ein wolfsähnliches Tier hin. Von der gegenüberliegenden Lichtung kamen weitere bewaffnete Männer dazu. Sie trugen die für das Jahr 1767 typischen Kleider und Jagdgewehre. Die Jäger zogen den Kreis um das große Raubtier... Weiterlesen →

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