Drei Tage auf dem Fränkischen Gebirgsweg

Ein Wanderführer in Buchform sollte von Zeit zu Zeit aktualisiert werden. Die Wege ändern sich hin und wieder, im Buch erwähnte Restaurants und Hotels schließen, neue werden geöffnet. Kurzum, es gibt immer wieder neue Informationen, die geprüft und korrigiert werden sollen. Letztes Jahr hatte ich die Gelegenheit, einen Wanderbuchautor bei seiner Recherche zu begleiten. Der befreundete Blogger, Wanderer, Buchautor und Minimalist Christof Herrmann von einfachbewusst.de hatte mich eingeladen, ihn bei der Arbeit für die Neuauflage seines Wanderführers zum Fränkischen Gebirgsweg zu begleiten. Ich war bei drei Etappen dabei.

Am dritten Tag nahmen wir an einer Aktion teil, die Annelie Volland mitorganisiert hatte. In der Initiative #jetzt_bewegt! vom 31.05.2020 ging es darum, sich gemeinsam „gegen Krebs und für mehr Lebensqualität“ zu bewegen. Die Teilnehmer/innen sollten ein Bild oder Video zuschicken, auf dem sie zu sehen sind, wie sie eine sportliche Aktivität machen.

Über den Fränkischen Gebirgsweg

Der Fränkische Gebirgsweg führt auf 428 Kilometern durch Franken. Der Wanderweg beginnt in Untereichenstein bei Blankenstein im Norden, durchquert den Frankenwald, windet sich durch das Fichtelgebirge und die Fränkische Schweiz, um schließlich in Hersbruck im Süden zu enden. Der Gebirgswanderweg wurde als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. In Christofs Wanderführer ist er in 21 Tagesetappen aufgeteilt. Ich war im Mai 2020 auf der 5., 6. und 21. Etappe dabei.

Etappen

  1. Tag: Schwarzenhammer – Arzberg: 16.05.2020
  2. Tag: Arzberg – Waldsassen: 17.05.2020
  3. Tag: Schermshöhe – Hersbruck: 31.05.2020

1. Tag: Schwarzenhammer – Arzberg

  • Datum: 16.05.2020
  • Entfernung: ca. 20 Kilometer

Am ersten Tag meiner Wanderung auf dem Fränkischen Gebirgsweg traf ich Christof bei Schwarzenhammer. Er begann seine Tagesetappe bereits etwas früher und wartete dort auf mich. Ich fuhr mit dem Zug und Ruftaxi nach Schwarzenhammer. Die Ruftaxis werden in Regionen eingesetzt, in welchen wenige öffentliche Verkehrsmittel fahren. Da sie subventioniert werden, entsprechen die Preise ungefähr den gewöhnlichen Bustickets. Der Fahrer des Ruftaxis war an jenem Tag nervös, weil er es eilig hatte, um zum nächsten Fahrgast zu fahren. In Schwarzenhammer stieg ich am ehemaligen Bahnhof aus. Ich folgte dem Fahrradweg und kam nach wenigen Minuten zum Treffpunkt, wo Christof auf einer Bank auf mich gewartet hatte.

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Von Mühle zur Mühle

Der größte Teil der Tagesetappe führte uns an der Eger entlang. Wir gingen „von Mühle zur Mühle“. Die Mühlen heißen beispielsweise Kaiserhammer, Hendelhammer, Leupoldsmühle oder Königsmühle und haben eine lange Tradition in der Gegend.

Christof machte sich während der Wanderung immer wieder Notizen. Er beobachtete den Weg und hielt seine Gedanken direkt in der letzten Version seines Wanderführers fest.

Der Kaiserweg

Auf über 15 Kilometern ist der fränkische Gebirgsweg identisch mit dem „Kaiserweg“. Das ist ein kurzer landschafts- und kulturhistorischer Wanderweg entlang der Eger. Ein wenig erinnerte er mich an die Goldene Straße.

Der grenzüberschreitende Fluss Eger entspringt im Fichtelgebirge und mündet im tschechischen Nordböhmen in die Elbe. Die Wasserqualität gilt als gut. An jenem Tag folgten wir lange dem Flussverlauf.

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Im Naturschutzgebiet „Egertal bei Neuhaus“ und Wellertal

An einem Stausee machten wir Mittagspause. Hier wurde eine Flussschleife der Eger aufgestaut. Wir haben unsere mitgebrachten Speisen zusammengelegt, so dass wir eine leckere Mahlzeit, eine gute Mischung, hatten.

Zwischen Hendelhammer und Neuhaus liefen wir durch das Naturschutzgebiet „Egertal bei Neuhaus“. Ungefähr in der Mitte des Naturschutzgebiets befindet sich das Wellertal, das nach dem Großindustriellen Johann Christian Weller benannt wurde, der im 17. Jahrhundert in der Gegend einige Mühlen betrieben hatte. Im Wellertal konnten wir viele Granitfelsen bestaunen, die teilweise mehr als 300 Millionen Jahre alt sind.

Viele Felsen der Gegend weisen eine für Granite typische Verwitterung auf, die aufgrund der Abrundungen als „Wollsack“-Verwitterung bezeichnet wird. Auf den Granit-Felsen ist eine gelbe Schwefelflechte verbreitet. Zu Flechten heißt es, dass sie durch die Symbiose von Algen und Pilzen entstehen. Eine der markanten Felsformationen trägt den Namen „Hirschsprung„. Darauf soll sich im Jahr 1670 ein Kampf zwischen einem Hirsch und einem Wolf abgespielt haben. Der Legende nach stieß der Hirsch den Wolf mit seinem Geweih in den Abgrund.

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Der Weg nach Arzberg

Der Weg führte uns an drei Wasserkraftwerken vorbei, unter anderem dem Laufwasserkraftwerk Hirschsprung, nach dem gleichnamigen Felsen benannt. In Hohenberg a. d. Eger verließen wir den Kaiserweg, welcher über die deutsch-tschechische Grenze weiter nach Eger/Cheb verläuft. Dort befindet sich eine Burg Friedrich Barbarossas, zu welcher er entlang der Eger gereist ist. So kam der Kaiserweg zu seinem Namen.

Bei Hohenberg erinnert eine Tafel daran, dass Alexander von Humboldt (1769 – 1859) von 1792 bis 1797 in Franken arbeitete, um den Bergbau im Fichtelgebirge voranzubringen. Sein offizieller Dienstsitz war Bayreuth, er lebte und arbeitete aber auch in anderen Orten der Region, beispielsweise in Arzberg.

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Übernachtung in Arzberg

Am Nachmittag erreichten wir Arzberg. Der Weg gabelte sich an einem Denkmal. Ein Zweig führte nach Arzberg, der andere weiter zum nächsten Etappenziel des fränkischen Gebirgswegs. Da Arzberg unser Tagesziel war, verließen wir hier den Fernwanderweg.

Am Eingang in das Städtchen liefen wir am Schloss Röthenbach vorbei. Das Gebäude wurde zwischen 1559 und 1561 errichtet. Heute befindet sich das Kulturdenkmal im Privatbesitz der Familie von Waldenfels. Den Weg verließen wir an einem Denkmal für den Eisenerzabbau in Arzberg.

In Arzberg hatten wir in einem Gasthof zwei Zimmer für den Abend reserviert. Christof buchte sein Zimmer geschäftlich, weil er die Fernwanderung für die Recherche für die Neuauflage seines Wanderführers machte.

Die Stadt Arzberg im Landkreis Wunsiedel wurde im Jahr 1268 erstmal urkundlich erwähnt. Wirtschaftlich war auch hier Eisenerzabbau prägend, ab 1838 war Porzellanherstellung bedeutend. In Arzberg kann das Wohnhaus von Alexander von Humboldt besichtigt werden, der in der Stadt als Bergassessor und später als Oberbergmeister tätig war und hier eine Bergschule eröffnete.

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2. Tag: Arzberg – Waldsassen

  • Datum: 17.05.2020
  • Entfernung: 15 Kilometer

Am nächsten Morgen brachen wir früh auf. Der Weg führte an einer Kirche vorbei und die Treppe des engen Hussitengässleins hinunter, welches mich an die mittelalterlichen Altstädte in Italien oder Frankreich erinnert hatte.

Unser Frühstück aßen wir auf der Wiese neben jenem Denkmal, an welchem wir tags zuvor den Weg verlassen hatten. Danach begannen wir unsere Tagesetappe.

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In der Rösslauschlucht G’steinigt

Die ersten Kilometer des zweiten Tages verliefen durch die Rösslauschlucht G’steinigt. Christof schrieb auch hier wieder Bemerkungen für sein Wanderbuch. In der Gegend stehen viele Pflanzen und Tiere unter Naturschutz. Im Jahr 2009 wurde das G’steinigt zu den einhundert schönsten Geotopen Bayerns gewählt. Der besondere Name geht auf das steinige Flussbett und die freigestellten Felsen zurück, wie eine Schautafel es erklärt.

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Kohlberg mit Aussichtsturm

Nach einigen Kilometern im G’steinigt führt der Weg auf den 632 Metern hohen Kohlberg, dessen Name von den ehemaligen Kohlemeilern stammt, die für die Eisenverarbeitung in Arzberg verwendet wurden. Der Berg ist unter den Bewohnern auch als „Zuckerhut“ bekannt, weil hier von 1792 bis 1810 Zucker über die Grenze zwischen Bayern und Preußen geschmuggelt wurde. Jedes Jahr am Pfingstmontag findet hier das traditionelle Zuckerhutfest statt.

Auf dem Kohlberg bestiegen wir den Aussichtsturm Waldenfelswarte. Ich bin ungefähr bis zu zwei Dritteln mitgekommen, dann bekam ich ein mulmiges Gefühl, weil sich der Turm ein wenig bewegte, was meine Höhenangst verstärkt hatte.

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Dreifaltigkeitskirche Kappl

Zu den Highlights des Tages gehörte für mich unser Besuch der zwischen 1685 und 1689 errichteten Dreifaltigkeitskirche Kappl auf dem Glasberg bei Münchenreuth. Die Wallfahrtskirche steht ganz im Zeichen der Heiligen Dreifaltigkeit, die Zahl Drei dominiert die Architektur sowohl im Äußeren als auch im Inneren.

Die Tradition der Wallfahrt zur Kappl reicht bis in das Jahr 1133 zurück, als hier zunächst nur ein Gemälde der Heiligen Dreifaltigkeit verehrt wurde. Später wurden auf dieser Stelle mehrere Kapellen errichtet, die in den wechselvollen Jahren der Gegend immer wieder zerstört wurden. Schließlich wurde der Baumeister Georg Dientzenhofer (1643 – 1689), der auch die Stiftsbasilika in Waldsassen errichtete, damit beauftragt, die Dreifaltigkeitskirche zu bauen. Christof und ich sahen uns in der beeindruckenden Barockkirche um und setzen unseren Weg fort.

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Waldsassen

Am Nachmittag erreichten wir Waldsassen. Christof buchte für sich ein Zimmer im Kloster neben der Stiftsbasilika und wir gingen zunächst hinein, damit er sein Gepäck dort abstellen konnte. Danach machten wir einen kleinen Spaziergang durch den Ort.

Zur Entstehung des Ortes gibt es eine interessante Legende. Um das Jahr 1127 zog Gerwig von Wolmundstein mit einigen Begleitern in die Gegend des Markgraf Diepold III. von Vohburg, um hier in der Abgeschiedenheit ein gottgefälliges Leben zu führen. Daher kommt auch der Name Waldsassen: „die im Walde saßen“. Während einer Jagd traf Gerwig seinen Freund und Markgraf Diepold III. von Vohburg, den er für tot hielt, weil er ihn in einem Turnier schwer verwundet hatte. Gerwig von Wolmundstein trat daraufhin in ein Kloster ein, weil er so bestürzt war und sich schuldig gefühlt hatte.

Der Markgraf war jedoch sehr glücklich über die Begegnung, so dass er den Mönchen so viel Land geschenkt hatte, wieviel eine Person auf einem Esel in einem Tag umreiten könnte. Die Grenzen des Stiftlandes wurden mit einem „Eselsgraben“ markiert.

Diepold III gründete das Zisterzienserkloster im Jahr 1133. Die barocke Stiftsbasilika Waldsassen entstand viele Jahrhunderte später. Sie wurde zwischen 1685 – 1704 unter der Leitung des Baumeisters Georg Dientzenhofer errichtet.

Sehenswert sind in Waldsassen auch der Diepold-Brunnen, das Abtschloss und der Klostergarten hinter der Basilika.

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Während Christof im Kloster übernachtete, fuhr ich wieder mit dem Ruftaxi zurück. Er setzte am nächsten Tag seinen Weg fort. Obwohl der Dienst „Ruftaxi“ heißt, müssen die Fahrgäste trotzdem vorgegebene Uhrzeiten einhalten. So musste ich mich an einen der angegebenen Termine orientieren. Ich war wie erwartet erneut der einzige Fahrgast.

3. Tag: Schermshöhe – Hersbruck

  • Datum: 31.05.2020
  • Entfernung: 24 Kilometer

Erst zwei Wochen später hatte ich Zeit, um Christof wieder zu begleiten. Ich reiste am Vorabend an, weil mir die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ausgangspunkt der Etappe zu umständlich war, um sie am Morgen der Etappe zurückzulegen.

Christof reservierte für sich ein Zimmer in Schermshöhe bei Betzenstein. Ich übernachtete ebenfalls im gleichen Gasthof.

Normalerweise werden die Gastronomiebetriebe nach den Orten benannt, in welchen sie sich befinden, doch beim Weiler Schermshöhe war es genau umgekehrt. Der Gasthof wurde 1870 von Konrad Scherm gegründet und befindet sich seitdem im Familienbesitz der Familie Scherm. Amüsant fand ich eine an einer Wand des Gasthauses aufgehängte Holzplatte mit einer Pfeife und dem Satz „Pfeif auf dein Alter“. Nach einem guten Frühstück brachen wir auf und machten noch ein Erinnerungsfoto des Gasthofes.

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Rund um Hormersdorf

Die Etappe von Schermshöhe bis Hersbruck gilt als die 21. und letzte Tagesetappe des Fränkischen Gebirgswegs. Sie verläuft größtenteils durch die Hersbrucker Alb. Natürlich kann der Weg auch in die entgegengesetzte Richtung gelaufen werden, aber auch hier gibt es eine empfohlene Laufrichtung und somit endet der Wanderweg in Hersbruck.

Am Vormittag sind wir durch eine landschaftlich sehenswerte Gegend rund um Hormersdorf gelaufen. Das Dörfchen Hormersdorf ist ein Stadtteil von Schnaittach. Gegründet wurde es 1344 als Horsmarstorf oder Dorf eines Horsmar. Ich finde es immer wieder interessant, wie Städte und Dörfer zu ihren Namen kommen.

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Aktion „Live Walk“ und die Burg Hohenstein

Kurz vor 11 Uhr erreichten wir Hohenstein. Die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit des Dörfchens ist die gleichnamige Burg Hohenstein. Sie wurde auf einem steilen Dolomitfelsen gebaut und gilt mit 634 Höhenmetern als der höchste bewohnte Punkt Mittelfrankens. Die Entstehung wird auf die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts datiert. Die Burg ist heute im Besitz des Verschönerungsvereins Hohenstein und normalerweise für die Öffentlichkeit zugänglich. Leider war dies an jenem Tag nicht der Fall.

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In Hohenstein machten wir Fotos, um an der Bewegungsinitiative Live Walk „#jetzt_bewegt!“ von Annelie Volland teilzunehmen. Annelie kenne ich vom Bloggen, ich habe 2019 mit ihr ein Interview zu ihrem Projekt „Pilgern gegen Krebs“ (Teil 1 und Teil 2 des Interviews) gemacht.

Die Aktion Live Walk „#jetzt_bewegt!“ organisierte Annelie zusammen mit „Bewegte Frauen“, think-pink.club und @yogaundkrebsmuenchen. Das Ziel der Initiative besteht darin, Menschen zu motivieren, sich gegen Krebs und für mehr Lebensqualität zu bewegen, unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden. Annelie hatte über die Initiative geschrieben: „Sei dabei – wir laden Dich ein gemeinsam mit uns gegen Krebs und für mehr Lebensqualität zu laufen, gehen, spazieren, bewegen. Alle sind herzlich willkommen: groß, klein, alt, jung, betroffen, indirekt betroffen durch Freunde und Familie … Komm einfach mit. #jetzt_bewegt“ Die Veranstaltung fand am 31.05.2020 zwischen 11 und 12 Uhr statt.

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Wir hielten uns nicht sehr lange in Hohenstein auf, zumal wir die Burg nicht besichtigen konnten. Auf dem Weg nach Hersbruck machten wir in Kleedorf eine kurze Pause.

Wenige Kilometer später erreichten wir Hersbruck, das Ziel unserer Etappe und gleichzeitig das Ende des Fränkischen Gebirgsweges.

Die Stadt befindet sich in der Hersbrucker Alb, die auch Hersbrucker Schweiz heißt. Hersbruck entstand im 8./9. Jahrhundert, zu einer Zeit als ein Handelsweg zwischen Regensburg und Forchheim verlief. Bedeutend wurde die Stadt, als ein Herzog um das Jahr 1000 n.Chr. eine Brücke über die Pegnitz bauen ließ. Die Stadt wurde daraufhin nach einem seiner Dienstleute namens Haderich benannt, der den Brückenzoll sammelte. Der Ort hieß seitdem “Haderihesprucga” – die Haderichsbrücke, heute Hersbruck.

Eine Besonderheit der Stadt ist, dass sie seit 2001 die erste Cittaslow in Deutschland ist. Dabei handelt es sich um eine Bewegung aus Italien, die sich für Nachhaltigkeit, Entschleunigung und örtliche Unverwechselbarkeit einsetzt.

Blick auf Hersbruck

In einer Gaststätte stießen Christof und ich mit einem fränkischen Bier auf das Ende Christofs Fernwanderung auf dem Fränkischen Gebirgsweg an. Danach gingen wir zum Bahnhof, um mit dem Zug zurück nach Nürnberg zu fahren.

Fazit

Die drei Tagesetappen, die ich mit Christof auf dem Fränkischen Gebirgswanderweg unterwegs war, haben mir sehr gut gefallen. Drei Aspekte spielten dabei eine wichtige Rolle: Natürlich zunächst die Gesellschaft von Christof, es hat Spaß gemacht, mit ihm unterwegs gewesen zu sein. Dann war es interessant, bei einer Recherche für einen Wanderführer dabei gewesen zu sein. Ich nutze selbst häufiger Wanderführer, wenn ich auf einer Wanderung unterwegs bin. So konnte ich einen Einblick in die Entstehung bekommen. Schließlich fand ich den Fränkischen Gebirgsweg sehr sehenswert, weil er aus einer gleichmäßigen Mischung zwischen landschaftlichen und kultur-historischen Highlights besteht. Ich werde bestimmt wieder Gelegenheiten haben, weitere Etappen des Fernwanderweges zu erkunden.

Quellen

Titelfoto: Im Egertal, Fotorechte: Dario schrittWeise
Herrmann, Christof: "Fränkischer Gebirgsweg", München 2021
https://www.fraenkischer-gebirgsweg.de/ (zuletzt abgerufen: 21.03.21)
https://www.frankentourismus.de/wege/fraenkischer_gebirgsweg-236/ (zuletzt abgerufen: 21.03.21)
https://www.einfachbewusst.de/2021/02/fraenkischer-gebirgsweg-wanderfuehrer/(zuletzt abgerufen: 20.03.21)
https://www.fichtelgebirge-oberfranken.de/egertal-egerland/#12 (zuletzt abgerufen: 21.03.21)
https://www.fichtelgebirge.net/fichtelgebirge/berge/kohlberg (zuletzt abgerufen: 21.03.21)
https://www.kapplkirche.de/kapplkirche/#geschichte (zuletzt abgerufen: 21.03.21)
https://www.arzberg.de/index.php?mobilemode=&navi=41 (zuletzt abgerufen: 22.03.21)
https://www.br.de/nachrichten/wissen/250-jahre-alexander-von-humboldt-von-franken-aus-in-die-welt,RbfyNOa (zuletzt abgerufen: 22.03.21)
https://www.tourismus.waldsassen.de/entdecken/ (zuletzt abgerufen: 21.03.21)
https://gemeinsam-pilgern.com/(zuletzt abgerufen: 20.03.21)
https://bewegtefrauen.com/2020/05/25/jetzt_bewegt/(zuletzt abgerufen: 22.03.21)
http://www.burg-hohenstein.com/(zuletzt abgerufen: 21.03.21)
https://hersbruck.de/(zuletzt abgerufen: 21.03.21)

8 Kommentare zu „Drei Tage auf dem Fränkischen Gebirgsweg

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  1. Lieber Dario, wie schön, dass es auch im Fränkischen einen Hirschsprung gibt. Im Schwarzwald, zwischen Freiburg und Titisee-Neustadt gibt es auch einen Felsen mit diesem Namen. Dort soll ein Hirsch die Schlucht übersprungen haben, während der ihn verfolgende Jäger abstürzte. Heute steht auf dem Felsen die Skulptur eines Hirsches. Als Kinder war es für uns auf der Zugfahrt immer ein Abenteuer-Moment, den Hirsch zu „erwischen“ – denn er ist nur kurz zu sehen, sowohl vom Zug als auch vom Auto aus.

    Weiß jemand, ob es noch weitere Hirschsprung- Legenden in Deutschland gibt?

    Glückliche Grüße, Amrita

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Amrita, der Augenblick war bestimmt aufregend, als ihr am Felsen vorbeigefahren seid. Wie es scheint ist dieser Name weit verbreitet. Andere Orte mit diesem Namen sind mir aber nicht bekannt. Die Geschichte erinnert mich an die Legende vom Wilden Mann oder Jäger, die auch oft in unterschiedlichen Varianten mit mehreren Orten in Verbindung gebracht wird. Ich bin selber gerne im Schwarzwald und Umgebung unterwegs. Dort kann man gut wandern und es gibt einige sehenswerte Orte. Liebe Grüße und noch einen angenehmen Sonntag, Dario 🙂🍀

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