Dem Atlantik so nah [Camino Finisterra 2]

Der zweiten Tag auf dem Camino Finisterra bot wieder viele Überraschungen. Ich begegnete alten Bekannten und lernte neue Pilger:innen kennen, die von anderen Jakobswegen dazukamen, die in Santiago münden. Ich lief weiter durch die Provinz A Coruña in der Autonomen Gemeinschaft Galicien. Während der vorletzten Tagesetappe auf dem Jakobsweg nach Finisterra dachte ich an den... Continue Reading →

In der Schwarzachschlucht [Fränkischer Dünenweg 3/3]

Die fünfte und letzte Tagesetappe auf dem Fränkischen Dünenweg führte mich durch eine der schönsten Schluchten Frankens. Auch hier sah ich die Kraft des Sandes am Werk. Dieses Mal in einer besonderen Form. Die Schwarzach bahnte sich den Weg durch den Sandstein. Entstanden ist eine bemerkenswerte Schlucht, die mit bizarren Felsformationen überrascht. Die Schwarzachschlucht gehört zu... Continue Reading →

Der Globus von Michael Behaim

Das 15. Jahrhundert war in Europa eine Zeit der Entdeckungen. Die Seefahrernationen wetteiferten darum, neue Teile der Erde zu erschließen. Karten waren damals eine wichtige Informationsquelle. Die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 war eine Sensation, die vieles verändert hatte. Beinahe zeitgleich mit der Entdeckung gab ein Unternehmer einen Globus in Auftrag. Sein... Continue Reading →

Von Zeidlern, sieben Brücken und Lebkuchen [Fränkischer Dünenweg 2/3]

Wer hätte gedacht, dass es eine Verbindung zwischen dem fränkischen Sandvorkommen und dem Nürnberger Lebkuchen gibt? Zumindest indirekt, denn im Jahr 1219 sprach Kaiser Friedrich II. der Stadt Nürnberg wegen des kargen Umlandes weitreichende Vergünstigungen zu. Dazu gehörten beispielsweise wichtige Handelsprivilegien. Ebendiese Privilegien begünstigten die Entwicklung von Lebkuchen, die sich noch heute großer Beliebtheit erfreuen.... Continue Reading →

Wüste in Franken [Fränkischer Dünenweg 1/3]

Sand wohin das Auge reicht. Mit jedem Schritt versinke ich knirschend im weichen Untergrund. Ein Gefühl von Wüste kommt auf. Bin ich in einer Wüste? Die Wüsten Gobi, Sahara oder Kalahari kommen mir in den Sinn. Doch ich bin in Franken, unweit von Altenburg bei Nürnberg entfernt. Dünenbiotope sind Landschaften, die man eher in südlicheren... Continue Reading →

Vom Fegefeuer ins Paradies von Lübeck

Wenn ich an das Wort "Fegefeuer" denke, dann kommen mir Bilder von mittelalterlichen Gemälden in den Sinn. Darauf sind Menschen dargestellt, die in einer Art Zwischenwelt gefangen sind. Sie müssen in dieser Vorhölle Buße tun, um ins Paradies aufgenommen werden zu können. Bei diesem Wort denke ich auch an Lübeck und insbesondere an eine kleine... Continue Reading →

Murnauer Moos und der Stich eines Drachens

Mein Tag im Murnauer Moos hatte viele besondere Augenblicke. Der Tag war ein Musterbeispiel für den goldenen Herbst. Die Sicht war sehr klar. Die Farben des Murnauer Moos' und der umliegenden Berge waren an dem Tag kräftig. Ich fühlte mich gewissermaßen in ein Gemälde der Künstler:innen des Blauen Reiters versetzt. Expressionismus und der Blaue Reiter... Continue Reading →

Konstanzer Rheinbrücke bei Nacht

Konstanz, die Perle am sogenannten "schwäbischen Meer". Die Lage der Studentenstadt mit langer Geschichte ist außergewöhnlich: sie liegt am Bodensee, der Rhein fließt durch die Stadt und die Schweizer Alpen können schnell erreicht werden. Auf meiner fotografischen Reisenotiz ist die Alte Rheinbrücke zu sehen. Sie trennt theoretisch den Seerhein vom Bodensee, obwohl der Übergang im... Continue Reading →

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