Paco de Lucía – Cepa Andaluza

Die Musik des spanischen Flamenco-Virtuosen Paco de Lucía begeistert mich immer wieder aufs Neue. Ich höre gerne klassische und spanische Gitarrenmusik, dabei gehören seine Kompositionen zu den Meisterwerken dieser Musikrichtung. Seine Kompositionen sind voller Poesie und Lebensfreude mit einer Prise Melancholie.

Paco de Lucía (1947 – 2014)

Paco wuchs in einer Musikerfamilie auf und gab 1958 mit elf Jahren sein erstes öffentliches Konzert. Ein Jahr später gewann er mit seinem Bruder Pepe einen Preis bei einem internationalen Flamenco-Wettbewerb. Ursprünglich hieß er Francisco Sánchez Gómez und wurde auch als „Erneuerer“ oder „Aristokrat“ des Flamenco bezeichnet. [1]

Seine Musik erweiterte er im Laufe der Jahre um Elemente aus anderen Musikstilen, insbesondere im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit den Jazzgitarristen Al Di Meola, John McLaughlin und Larry Coryell. Im Jahr 1980 nahm er mit McLaughlin und Di Meola das berühmte Album „Friday Night In San Francisco“ auf. Für seine Alben „Cositas Buenas“  „En Vivo – Conciertos Live In Spain 2010“ bekam er 2004 und 2012 Latin Grammy Awards. Sein letztes Album „Canción Andaluza“, das er kurz vor seinem Tod aufgenommen hat, wurde in Spanien als der „Soundtrack seines Lebens“ bezeichnet.[2]

Cepa Andaluza

Kurzinformationen zum Lied

  • Künstler und Rechteinhaber: Paco De Lucía
  • Musiktitel: „Cepa Andaluza“
  • Album: „Fuente Y Caudal“/“Antología“
  • Lizenz: Standard-YouTube-Lizenz
  • Dauer: 5:48 Minuten
  • Hinweis: Sollte das Video nicht in der WordPress-App funktionieren, bitte in einem Browser probieren.

„Cepa Andaluza“ ist eine sogenannte Bulería, ein festliches Flamenco-Stück. Das Lied ist 1973 auf dem vierten Soloalbum „Fuente y caudal“ von Paco de Lucia erschienen. Auf dem Album befindet sich auch sein wohl berühmtestes Hit, „Entre dos aguas“. Die sehr lebensbejahende und fröhliche Komposition „Cepa Andaluza“ zaubert vermutlich jedem Zuhörer ein Lächeln ins Gesicht und lässt ihn von sonnigen Stränden und geselligen Abenden in Andalusien träumen. ¡Olé!

Camarón de la Isla y Paco de Lucía
Titelbild: Camarón de la Isla y Paco de Lucía, Künstler: Aguijarroo vermutet [Public domain], via Wikimedia Commons

Quellen

Titelbild: Camarón de la Isla y Paco de Lucía, Künstler: Aguijarroo vermutet [Public domain], via Wikimedia Commons
[1] http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/zum-tod-von-paco-de-lucia-der-aristokrat-des-flamenco-12822195.html (zuletzt abgerufen am 21.03.2018)
[2] http://www.jazzecho.de/paco-de-lucia/biografie (zuletzt abgerufen am 21.03.2018)

17 Kommentare zu „Paco de Lucía – Cepa Andaluza

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  1. Na, da wäre es vielleicht auch interessant zu wissen, wo der Virtuos damals, im Jahre Dreiundsiebzig, denn lebte. Man denke dabei bspw. an die bleierne End-Zeit der Franco-Ära und den möglichen Einfluß solch einer (im Übrigen auch international kritischen) Phase auf das Kunstschaffen – so de Lucía nicht ein unpolitischer Klampfista war …
    Gruß vom sonnigen See, El

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo lieber El, schön wieder von dir zu lesen. 🙂 Ich gebe dir Recht, die politischen Einflüsse sind auch wichtig. Soweit ich weiß gehörte er nicht zu den Anhängern der Diktatur. 1977 wurde er sogar Opfer eines rechtsradikalen Schlägertrupps. Ich wünsche dir noch einen sonnigen Samstag. Liebe Grüße, Dario 🙂

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