Immer noch ein Traum

„Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht wegen der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden.“ (Martin Luther King Jr.)

Diese emotionalen Worte sind Teil der berühmten Rede von Martin Luther King Jr. (1929 – 1968), die er am 28. August 1963 beim „Marsch auf Washington D.C. für Arbeit und Freiheit“ vor dem Lincoln Memorial gehalten hatte. Mit seiner Rede „I Have a Dream“ (dt. „Ich habe einen Traum“) wollte der Friedensnobelpreisträger auf die Missstände in der Gesellschaft und Politik hinweisen, die es nicht geschafft hatten, Menschen ungeachtet ihrer Hautfarbe oder Herkunft gleichberechtigt zu behandeln. Es war eine Rede gegen die rassistische Diskriminierung in der Gesellschaft. Der Protest gegen die Rassentrennung und Diskriminierung sollte laut King immer friedlich bleiben.

Die Rede von Martin Luther King besitzt heute, 57 Jahre nach seinem berühmten Auftritt, leider weiterhin Gültigkeit, wie es die aktuellen Ereignisse in den USA, aber auch überall in der Welt, offenbaren. Vor uns liegt ein langer Weg, um diese Probleme zu beseitigen. Dabei muss natürlich jede(r) zunächst bei sich anfangen und sich fragen: „Welchen Beitrag kann ich leisten, um den Rassismus friedlich zur Vergangenheit zu machen?“

Ich finde diesen Traum und die Ziele des US-amerikanischen Bürgerrechtlers sehr wichtig. Hoffentlich wird es uns eines Tages gelingen, den Rassismus völlig zu überwinden, ihn aus unserem Denken und Handeln zu verbannen.

Aus diesem Grund wird dieses Zitat von Martin Luther King Jr. mein Gedanke des Monats Juli. Ihr könnt das Zitat wie immer im unteren Bereich meines Blogs finden. Die bisherigen Gedanken des Monats fasse ich jeden Monat auf dieser Seite zusammen.

Quellen
Titelfoto: "Civil Rights March on Washington, D.C." Fotorechte: Rowland Scherman (Dr. Martin Luther King, Jr. and Mathew Ahmann in a crowd.) - NARA - 542015 - Restoration Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Civil_Rights_March_on_Washington,_D.C._(Dr._Martin_Luther_King,_Jr._and_Mathew_Ahmann_in_a_crowd.)_-_NARA_-_542015_-_Restoration.jpg
https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/267010/i-have-a-dream
https://usa.usembassy.de/etexts/soc/traum.htm
https://www.arte.tv/de/videos/074567-005-A/grosse-reden-martin-luther-king/

13 Kommentare zu „Immer noch ein Traum

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  1. Lieber Dario,

    dein Beitrag hat mich mal wieder zum Nachdenken gebracht. Dr. Martin Luther King hatte eine großartige Vision, wie sich die Menschheit positiv entwickeln könnte. Das war so progressiv, dass es einem Traum ähnelte … Nur einem Traum? Im Jahr 1966 habe ich den Roman „Der schwarze Präsident“ von Irving Wallace gelesen. Die Hauptfigur der Geschichte ist Douglas Dillman, ein Afroamerikaner, der per Zufall der Präsident von Vereinigten Staaten wurde (Im Original: „The Man“ :). Dieses Buch hat mich begeistert . Die Idee war fantastisch und zugleich unmöglich. … 2009 bis 2017 wurde Barack Obama als erster Afroamerikaner der 44. Präsident der Vereinigten Staaten. Nur ein Traum? Es gibt noch viele gute Beispiele. Und wenn wir uns jetzt über dieses Thema Gedanken machen und sagen, dass wir für diesen Traum zu wenig gemacht haben, dann ist auch es ein kleiner Schritt nach vorne.
    LG, Sophie Mai

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    1. Hallo Sophie, danke dir für den optimistischen Lichtblick. Positives Denken finde ich wichtig, um Kraft zu haben, wenn wir uns dem Negativen in der Welt stellen müssen. Ich wünsche dir einen angenehmen, positiven Samstag! 🙂 Liebe Grüße, Dario

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  2. Rassismus wird es immer geben, immer bringt jemand ein „Wir“ gegen „Die“ in Stellung und findet gläubige Anhänger oder buckelt eifrig nach oben und tritt umso heftiger nach unten, bevorzugt gegen den Andersartigen ..

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  3. Liebe Doro.
    Leider sehe auch ich es wie Jürgen und Nati, was unbedingt eine positive Wende nehmen muss!
    Liebe Grüße von Hanne und hab meinen Blog nun doch auf „privat“ gestellt. Würde mich sehr freuen, wenn du mich auch dort weiterhin begleitest. 🙂

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    1. Liebe Hanne, ja, das sehen wir ähnlich, aber wie geschrieben, jeder kann bei sich anfangen …

      Es freut mich, dass du nicht ganz mit dem Bloggen aufgehört hast, ich werde dich gerne dort weiter begleiten. Danke dir und liebe Grüße, Dario

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