Ausreden zum Mitnehmen

Wer kennt das nicht? Wir haben uns eine gute Idee einfallen lassen, sind bereit, sie in die Tat umzusetzen. Doch dann fallen uns eine oder mehrere Ausreden ein, warum wir diese Idee nicht in die Tat umsetzen sollen oder können. Das Wetter ist angenehm warm, die Sonne scheint: Warum packen wir nicht unsere Badesachen ein und fahren zum nächsten Schwimmbad oder Badesee? Nun, es ist zu weit, zu umständlich oder zu voll. Der Strand ist zu sandig, der See ist zu nass zum Baden und der Mond ist zu löchrig: Die Ausreden können vielfältig sein.

Auch der „innere“ Kritiker mischt sich gerne ein. Es ist das bekannte nörgelnde Männchen in unserem Kopf, das alles besser weißt als wir. Aus dieser Ecke kommen viele brauchbare Ausreden.

Doch was können wir tun, wenn uns keine Ausrede einfällt, wenn wir uns das nächste Mal eine Idee madig machen möchten? Für diesen Fall habe ich mir mehrere Ausreden einfallen lassen.

Das möchte jede:r machen, das kann jede:r machen

Klar, es gibt Sachen, die jede:r machen möchte oder es bereits tut. Aber heißt es nun, dass man es deswegen nicht tun sollte? Heutzutage ist es ohnehin schwierig, etwas völlig Neues zu tun, zu entdecken.

Auf der Erde gibt es kaum einen unentdeckten Ort, zumindest auf dem Festland. Viele Menschen haben ähnliche Hobbies, Jobs, Leidenschaften. Sollte man deswegen zu Hause bleiben? Ach ja, das würde nicht viel ändern, weil auch viele Menschen zu Hause bleiben.

Du wirst scheitern

Wer etwas Neues ausprobiert, kann scheitern. Doch ist es nicht befreiend, wenn man trotztdem eine Sache meistert, obwohl man scheitern könnte?

Viele Kinder haben Angst vor dem Fahrrad fahren, bevor sie es gelernt haben. Aber sobald sie es lernen, gehen sie mit Freude dieser Tätigkeit nach.

Lass es, es bringt nichts

Muss alles, was man tut, zu einem großartigen Ergebnis führen? Reicht es manchmal nicht, einfach Spaß am Tun zu haben? Ich denke schon.

Du wirst dich blamieren

Sein eigenes Gesicht zu wahren ist eine wichtige Sache. Wir können immer brav nur das tun, was sicher ist. Aber wie kann ich Schlittschuhlaufen lernen, wenn ich Angst habe, beim Lernversuch hinzufallen und mich zu blamieren?

Wen soll das interessieren?

Klar, es ist immer schön, wenn sich andere Menschen für die Sachen interessieren, die wir tun. Wer musiziert, hätte gerne Zuhörer, wer Fotos im Urlaub macht, würde sich über Menschen freuen, die Interesse an diesen Fotos zeigen und wer schreibt, freut sich über Leser:innen.

Aber ist das ausschlaggebend? Ich denke, auch hier sollte die Freude an der Tätigkeit im Vordergrund stehen.

Ausreden zum Mitnehmen

Jetzt haben wir einige Ausreden, die wir verwenden können, wenn wir wieder Gründe suchen, eine gute Idee zunichtezumachen. Ihr könnt sie gerne mitnehmen, wie kleine Notizen von diesen Abrisszetteln, die man häufig auf der Straße findet, auf welchen beispielsweise steht: „Wohnung zu vermieten“ oder „Wiesel entlaufen“.

Wie sieht es mit euch aus? Fallen euch weitere Ausreden ein?

Titelfoto: "Ausreden zum Mitnehmen", Fotorechte: Dario schrittWeise

22 Kommentare zu „Ausreden zum Mitnehmen

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  1. Lieber Dario,
    meine beste faule Ausrede lautet: „Bist du sicher, dass das, was du hier gestalten willst, so wertvoll ist, dass du
    damit die Erdoberfläche belasten darfst?“
    LG, Sophie Mai

    Gefällt 1 Person

      1. Ich mag es nicht irgend etwas aufzuschieben.
        Wobei, es gibt genau zwei Dinge die schiebe, den Rest erledige ich sofort oder Zeitnah. Was erledigt ist, ist aus dem Kopf. 😉
        Jetzt kannst du raten um was es sich handelt. Grins…

        Gefällt 1 Person

          1. Steuererklärung ist gut, richtig gut. 😀👍
            Das Zweite ist Koffer packen.

            Der Zahnarztbesuch ist meist harmlos, auch wenn ich es nicht unbedingt mag.

            Aber was hat man davon alles oder vieles zu schieben?🤔

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  2. Bitte keine Ausreden! Mein Leitspruch ist ein italienischer: „Non si sa mai.“ Man kann nie wissen. Tu, was sich richtig anfühlt. Nur wenn man nichts tut, kann nichts daraus werden.
    Optimistische Grüβe! 😀

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      1. Da bringst du mich doch noch auf eine: Sommer ist die Jahreszeit, in der es zu warm ist, das zu tun, wofür es im Winter zu kalt ist. Und diese Jammerei wird angesichts des extremer werdenden Wetters immer berechtigter. Trotzdem: Hoffnungsvolle Grüße!

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