Der Tag des Friedens

Leider vergeht kaum ein Tag, an dem auf der Welt kein Krieg oder kriegsähnliche Auseinandersetzungen herrschen. Nicht immer werden die Ereignisse von Medien und Öffentlichkeit in den Fokus gerückt.

Wir sehen meistens nur das, was vor unserer Haustür oder in unmittelbarer Nähe passiert. Doch was ist mit Kriegen in weit entfernten Ländern? Auf anderen Kontinenten? Diese werden häufig vergessen.

Der 1. September gilt in Deutschland als der Antikriegstag. Er geht zurück auf den Zweiten Weltkrieg und erinnert uns daran, dass wir uns immer gegen den Krieg einsetzen sollten.

Dazu habe ich einen bemerkenswerten Gedanken von Laotse gefunden:

„Damit es Frieden in der Welt gibt, müssen die Völker in Frieden leben.

Damit es Frieden zwischen den Völkern gibt, dürfen sich die Städte nicht gegeneinander erheben.

Damit es Frieden in den Städten gibt, müssen sich die Nachbarn verstehen.

Damit es Frieden zwischen Nachbarn gibt, muss im eigenen Haus Frieden herrschen.

Damit im Haus Frieden herrscht, muss man ihn im eigenen Herzen finden.“

Laotse (oder je nach Schreibweise und Übersetzung auch Laozi, Lao-Tse etc.) war ein berühmter chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt hat. Die Zeilen des chinesischen Philosophen werde ich als Zitat des Septembers in meine Sammlung der Gedanken des Monats aufnehmen.

Ich finde, der Frieden soll stets das Ziel unseres Handelns sein. Der Weg zum Frieden soll dabei in uns beginnen. Ich hoffe, dass wir eines Tages alle Kriege und Hass überwinden werden.

17 Kommentare zu „Der Tag des Friedens

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  1. Hallo Dario, da das Leben zu kostbar , zu wunderbar und zu kurz ist, darf man es nicht in Hilflosigkeit einfach zertreteten lassen. Weil das Leben nur in Frieden wirklich existieren kann (dabei meine ich: „leben“ nicht nur „überleben“), der Frieden auf unserer Erde ist eine große Notwendigkeit, aber leider keineswegs auch eine Selbstverständlichkeit. Der Frieden ist nicht nur ein sinnvolles Wort zum Nachdenken, sondern vielmehr ein Zustand, eine Einstellung und Bestimmung. Natürlich ist es viel bequemer zu schimpfen: lieber Gott, blöde Regierung, unkompetente Experten oder sogar „nutzlose“ Regeln. Alles Quatsch! Hm. Ist es wirklich so? Dabei denke ich auch an ein Gedicht. Rudolf Otto Weimar schrieb voller Überzeugung:

    „Jeder Schritt auf diese Erde soll ein Schritt zum Frieden sein,
    dass sie Gottes Erde werde, dazu ist kein Schritt zu klein.
    Jedes Wort auf dieser Erde soll ein Wort zum Frieden sein,
    dass sie Gottes Erde werde, dazu ist kein Wort zu klein.
    Jeder Mensch auf dieser Erde soll ein Friedensstifter sein,
    dass sie Gottes Erde werde, dazu ist kein Mensch zu klein.“

    Lieber Dario, danke dir für deinen zum nachdenken anregenden Beitrag am Tag des Friedens.
    Shalom! Der Friede sei mit dir!

    Sophie Mai

    Gefällt 1 Person

    1. Guten Abend Sophie, danke dir für den tollen Kommentar. Du hast Recht, wir sollten uns für den Frieden einsetzen. Das Gedicht gefällt mir auch sehr gut: „jeder Mensch soll Friedensstifter sein“. Der Frieden beginnt im Herzen. Friedvolle Abendgrüße, Dario 🙂 🕊️ ☮️

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  2. Schön wäre das schon, aber ich glaube nicht daran. Wenn man die Geschichte der Menschheit betrachtet, ist es eine einzige Aneinanderreihung von kriegerischen Zeiten. Das muss irgendwie in unseren Genen liegen. Besser wäre es wohl für die Erde mit ihrer wunderbaren Flora und Fauna, wenn diese unheilvolle Spezies verschwinden würde. Die Selbstheilungskräfte der Erde sind enorm! Wir Menschen sind ja gerade dabei, uns selbst auszurotten. Nur schade, dass vorher noch so viele andere Arten sterben müssen…

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Chris, danke für deinen Kommentar. Ich finde es gut, wenn man konträre Meinungen hat. Das ist meine Einstellung: jede/jeder soll daran glauben, woran sie/er möchte. Und ein Satz von dir hat mir besonders gut gefallen: „Die Selbstheilungskräfte der Erde sind enorm!“ In dem Sinne: Danke dir und optimistische Abendgrüße, Dario 🕊️🍀🙂

      Gefällt 1 Person

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