Ein verschlafener Augenblick in einer Seitengasse. An einem heißen Nachmittag im Sommer schien die Zeit still zu stehen. Keine Menschenseele war zu sehen.
Ein Fahrrad lehnte an einer Hauswand. Jederzeit bereit, eingesetzt zu werden. Es war nicht festgebunden, sondern nur mit einem einfachen Schloss gesichert. Die Besitzerin oder der Besitzer fühlte sich hier sicher.
Das Fahrrad verkörperte in meinen Augen die pausierte Bewegung. Es stand symbolistisch für die Ruhe in der Gasse.
Ich stellte mir vor, wie es wäre, wenn der Besitzer käme, um mit dem Drahtesel loszufahren. Ein Gefühl der Freiheit und Abenteuerlust würde ihn erfassen. Er würde auf das Fahrrad steigen und losfahren.
Titelbild
Foto: Ein Augenblick der Stille, Rechte: Dario Schrittweise
Entdecke mehr von Dario Schrittweise
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Idylle, die in der Großstadt fehlt 😀🙂
LikeGefällt 1 Person
Stimmt, leider. Oder sie ist sehr gut versteckt. Liebe Grüße, Dario 🙂
LikeGefällt 1 Person
Ja, du hast Recht, es gibt sie dort ebenso, entgeht mir manchmal im lauten Gewusel der Stadt. Herzliche Grüße, Annette
LikeGefällt 1 Person
Es sind kleine Oasen der Ruhe, aber auch sie sind rar. Liebe Abendgrüße, Dario 🙂
LikeLike
Mir scheint es besonders im Sommer, als werden sie gerade in den Städten immer seltener bzw. die Menschen immer lauter
LikeGefällt 1 Person
Hm, losfährts …
LikeGefällt 1 Person
Guten Abend Bernd, danke dir. Liebe Grüße und einen angenehmen Abend, Dario
LikeGefällt 1 Person