Striche und Punkte, Farben und Formen reihte ich aneinander, bis das Bild meinen Vorstellungen entsprach. Bis ich damit zufrieden war. War ich zufrieden mit dem Bild? Perfekt ist es noch nicht, aber mir gefällt es. Die Ölmalerei war eine kleine Übung, eine Traumdarstellung. Das Motiv der Berge fasziniert mich. Ich möchte mich wieder mehr in der Natur aufhalten und die Stille genießen.
„Winter nights“ von Cloud
Unter meinen Füßen knirschte der Schnee. Die Sonne senkte sich über dem Wald, in dem ich einen Spaziergang machte. Die Kälte störte mich nicht, ich genoss den Augenblick. Der hinter dem Horizont verschwindende Stern warf Schatten zwischen den Bäumen. Die Sonne und der Mond tauschten ihre Positionen. Der nächtlich erscheinende Himmelskörper erreichte seinen vollen Umfang... Continue Reading →
Die Valentré-Brücke in Cahors [Via Podiensis 12]
Pont Valentré ist eine bedeutende mittelalterliche Steinbrücke, die zum Wahrzeichen der französischen Stadt Cahors geworden ist. Ihre drei markanten Wehrtürme und die sechs gotischen Brückenbogen machen sie einzigartig in Europa. Dabei erwies sich ihre Entstehung als schwierig, denn sie konnte zunächst nicht in der geplanten Zeit fertig errichtet werden. Einer regionalen Legende zufolge suchte der zuständige Baumeister deswegen Hilfe beim Teufel. Dieser willigte ein, unter der Bedingung...
50 Millionen gepflanzte Bäume von Ecosia
In den Medien scheint es in den letzten Jahren häufig nur noch negative Nachrichten zu geben: Naturkatastrophen, Kriege, Terrorismus, Umweltverschmutzung, Kriminalität und andere Themen beherrschen die Berichterstattung. Ich finde diese Nachrichten auch sehr wichtig und richtig, nur beschleicht mich manchmal das Gefühl, dass heutzutage der Fokus auf negativen Nachrichten liegt. Da stellt sich für mich... Continue Reading →
Silberleuchtend
Frostige Finger / umfassen die Zweige der Bäume, / am winterlichen Morgen.
Die Quelle von Ussac [Via Podiensis 11]
Die schönsten Momente des Pilgerns erlebe ich nicht beim Erklimmen der höchsten Gipfel, beim schnellen Zurücklegen der längsten Etappen oder beim Optimieren meiner Ausrüstung. Die wahre Schönheit der Pilgerwege erfahre ich meistens in der Begegnung mit anderen Menschen und in der Stille, die ich spüre, wenn ich in der Natur alleine mit meinen Gedanken bin.... Continue Reading →
Vergängliche Gedanken
Die Worte, die zu einer Collage zusammengestellt sind, verknüpft der Betrachter für sich zu einer sinnvollen Einheit. Jeder hat dabei eigene Assoziationen. Ich habe auf dieser Collage vergängliche Gedanken festgehalten. Sie sind wie Sätze, die auf Sand geschrieben sind, weil sie nicht auf dem Hintergrund befestigt sind und jederzeit verändert werden können. Dann entstehen völlig... Continue Reading →
Entwarnung am Rhein
Überrascht habe ich vor einiger Zeit erfahren, dass es im Rhein keine Haie gibt. Endlich können wir wieder beruhigt in einem der längsten Flüsse Europas baden. Der amüsante Spruch gehörte zu einer Präventions- und Sensibilisierungskampagne, mit welcher die Schaffhauser Polizei, die Kantonspolizei Thurgau und die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft auf die Gefahren hinweisen wollten, die im Rhein... Continue Reading →
Echo einer geträumten Wirklichkeit
Meine Gedanken füge ich zusammen, geträumten Welten und Geschichten hauche ich den Geist des neuen Lebens ein. Ich entlasse sie in die vernetzte Sphäre, in der sie sich blitzartig in den engmaschig verzweigten Wurzeln des weltumspannenden Geschöpfs verbreiten.
Hieroglyphen und Templer in Figeac [Via Podiensis 10]
Am 15. Juli 1799 entdeckte ein Offizier der Truppen Napoleons eine Basalttafel in der Nähe von Rosette in Ägypten. Diese Entdeckung wäre nur eine Randnotiz der Geschichte geblieben, wenn sie nicht eine Besonderheit hätte: auf der schwarzen Tafel wurde eine Inschrift in drei Sprachen geschrieben: Griechisch, Demotisch und in der Sprache der ägyptischen Hieroglyphen. 23... Continue Reading →
