Der Sommer scheint sich in unseren Gefilden nicht wirklich aus seinem Versteck zu trauen. Das sommerliche Gefühl vermisse ich ein wenig. Sonnige Tage wechseln sich regelmäßig mit Regentagen ab. Hoffentlich werden die letzten Sommerwochen wärmer und sonniger. Meinen Blogbeitrag zum Thema „Haiku“ habe ich mit viel Spaß geschrieben und habe in der Zwischenzeit weitere Haiku... Continue Reading →
Albrecht Dürer als Kunstgrafiker und Wissenschaftler
Albrecht Dürer wurde einer Anekdote zufolge auf seiner zweiten Italienreise in Bologna zu einem besonderen Abendessen eingeladen. Zu Ehren des deutschen Meisters waren mehrere Künstler anwesend. Nachdem alle gegessen haben, bat der Gastgeber alle Anwesenden, eine Probe ihres Könnens zu geben. Dürers italienische Kollegen bemühten sich, ihren deutschen Besucher zu beeindrucken. Sie malten besonders ausgefallene Motive... Continue Reading →
Jakobsweg „Cluny – Le Puy“: Aufstieg zum Montarcher [4]
Ein neuer Tag brach in Montverdun an. Die Morgensonne eroberte Stück für Stück die von der Dunkelheit besetzten Flächen der Burg zurück. Die Schatten bewegten sich wie schleichende Figuren eines Märchens über den mittelalterlichen Innenhof. Für mich fühlte es sich besonders an, in der ehemaligen Priorei von Montverdun aufzuwachen. Hinter diesen Gemäuern konnte ich die Geschichte... Continue Reading →
Japanische Haiku schreiben
Haijin, die berühmten japanischen Haiku-Dichter, schufen ihre Kurzgedichte oft zusammen mit ihren Freunden, Kollegen, auf Wanderungen oder Empfängen. Matsuo Bashō (1644–1694), einer der einflussreichsten Haiku-Autoren, dichtete das sogenannte Ur-Haiku im Kreise seiner Schüler: Der alte Teich. Ein Frosch springt hinein das Geräusch des Wassers... Autor: Bashō [1] Bashō sind die letzten beiden Zeilen zuerst eingefallen... Continue Reading →
Brauchen „digitale Ureinwohner“ analoge Bibliotheken?
Wer kennt das nicht? Am frühen Morgen werden wir von unserem Smartphone geweckt. Die ersten Kurzmitteilungen des Tages warten bereits auf unserem Bildschirm. Im Laufe des Tages prüfen wir die neuesten Nachrichten, die aktuelle Wetterlage oder lassen uns vom Navigationssystem in unserem Smartphone zum nächsten Zahnarzt leiten, weil wir Zahnschmerzen haben. Unsere Kontakte in Sozialen Medien lassen... Continue Reading →
Jakobsweg „Cluny – Le Puy“: Von Noailly bis Montverdun [3]
Erfahrungsgemäß dauert es meist 2 bis 3 Tage, bis man auf einer Jakobsweg-Pilgerschaft so richtig "angekommen" ist. Dann kann man sich am besten auf das Gefühl des Pilgerns einlassen. Nach dieser Zeit erlebt man auch eine Art "Kulturschock". Zumindest geht es mir so. Dieses Mal hatte ich erst am 4. Tag einen kleinen "Tiefpunkt", der auch dem... Continue Reading →
Kielspuren im Meer
Caminante (Der Wanderer) Wanderer, deine Spuren sind der Weg, sonst nichts; Wanderer, es gibt keinen Weg, Weg entsteht im Gehen. Im Gehen entsteht der Weg, und wendet man den Blick, sieht man den Pfad, den man nie mehr betreten wird. Wanderer, es gibt keinen Weg, nur Kielspuren im Meer. Autor: Antonio Machado (1875 - 1935)[1] Machados Gedicht... Continue Reading →
Versteckte Reutlinger Gassen
Reutlingen hat einen kuriosen Eintrag im „Guinnessbuch der Rekorde“, der besonderes bei ausländischen Touristen sehr beliebt zu sein scheint. Bei einem Stadtrundgang werden die Reiseleiter von ihren Touristengruppen immer gebeten, diesen Ort zu zeigen. Auch ich hatte zunächst Mühe, bei meinem Besuch in Reutlingen letztes Wochenende, die besondere Stelle zu finden. Schließlich entdeckte ich in... Continue Reading →
„…und jetzt: abschalten“
"Handy aus Hirn an" Autor: unbekannt Diese simple doch heute so bedeutende Botschaft entdeckte ich letztes Wochenende an einer Hauswand. Die Schrift ist einfach, vermutlich mit einer Graffiti-Schablone angefertigt, aber die Botschaft, die sie vermittelt, hat für unsere "digitale" Gesellschaft eine gewichtige Bedeutung. Zu sehr verlassen wir uns heutzutage auf unsere elektronischen Helferlein, die uns immer mehr... Continue Reading →
Jakobsweg „Cluny – Le Puy“: Von Ouroux bis Noailly [2]
Am nächsten Morgen lag die Katze weiterhin faul auf dem Sofa. Sie blieb die ganze Nacht im Schlafsaal und machte sich in der Früh durch ungeduldiges Miauen bemerkbar, weil sie den Dachboden verlassen wollte. Da keiner von uns Schlafenden sich bewegen wollte, sprang sie auf mein Bett und kratzte auf dem Bettlaken, bis ich aufgestanden... Continue Reading →
