Kurze Geschichten finde ich faszinierend und herausfordernd zugleich. Sie sind wie kleine Funken, die im Wald umherfliegen. Oft sind sie Betrachtungen von kleinen Szenen oder Gedanken, die aus dem Leben gegriffen sind. Die einzelnen Geschichten umfassen meistens nur wenige Sätze. Ich finde es angenehm, Momentaufnahmen des Alltags manchmal statt mit dem Fotoapparat auch mal schriftlich... Continue Reading →
Die Begegnung – Eine Miniatur
Ich mag kurze Geschichten, die in wenigen Sätzen eine Stimmung, ein Gefühl, einen Gedanken, eine Naturbeobachtung usw. erfassen. Sie unterscheiden sich von anderen Erzähltexten in erster Linie in der Länge, aber oft auch in Struktur, weil sie meistens ohne viele Figuren, Konflikte oder Pointen auskommen. Es gibt verschiedene Arten, zu einigen habe ich bereits Beiträge... Continue Reading →
Mitternachtsschatten – Eine Vignette
Die Kurzgeschichte „Mitternachtsschatten“ habe ich als ein skizzenhaftes Stimmungsbild, eine literarische Vignette verfasst. Die fiktive Handlung spielt in einer nächtlichen Umgebung, kurz nach Mitternacht. Mitternachtsschatten Die alte Uhr schlug Mitternacht. Das schwere Pendel schwang geräuschvoll hin und her. Ich saß in meinem Sessel, die Schlaflosigkeit trieb mich umher. Ich las ein Buch, in der Hoffnung,... Continue Reading →
Berauscht an den Wellen
Ein Tag am Meer. Ich laufe barfuß über den Strand, spüre den weichen Untergrund unter den Füßen. Der heiße Sand schmeichelt meinen Zehen, meine Fußsohlen gleiten über den geschmeidigen Boden. Um mich nehme ich die Stimmen der fröhlichen Menschen wahr. Kinder spielen und lachen. Langsam steige ich in das Wasser. Das erfrischende Nass umschließt meine... Continue Reading →
Regnerische Reise – eine Skizze
Der Tag neigt sich dem Ende entgegen. Regentropfen perlen von der Glasscheibe des Zugabteils ab. Sie klingen wie kleine Kristalle, die sacht gegen das Fenster klopfen. Keynan war in Gedanken vertieft. Er fühlt sich alleine im Zug. Nur die Schaffnerin hat seine Gedanken unterbrochen, als sie vor einer Stunde seinen Fahrschein kontrolliert hat. Oder ist... Continue Reading →
Regnerische Fotopoesie
Ein einzelnes Blatt liegt auf einer Treppe, ungeschützt, leicht zusammengerollt. Den ganzen Tag hat es geregnet. Alles ist mit einer glänzenden Schicht bedeckt. Ein wenig verloren wirkt das nasse Blatt. Solche Augenblicke verbinden wir meist mit einem bedrückenden Gefühl. An derartigen Regentagen fühlen wir uns vielleicht einsam, allein oder traurig. Doch das muss nicht sein.... Continue Reading →
Verwinkelt
Eine kleine, versteckte Gasse. Ich steige die breiten Stufen hinauf. Früher liefen Händler mit ihren Eseln über die Pflastersteine. Ein Blick in die Vergangenheit: Ich stelle mir vor, wie die Händler ihre Zugtiere über die Treppe geführt hatten, häufig schimpfend und fluchend. Kinder liefen über die Stufen in ihr Spiel vertieft nach Hause, einem Reifen... Continue Reading →
Ein Morgen im Herbst
Herbstliche Morgensonne erhellt einen einsamen Pfad. Ich spüre die kühle Luft auf meiner Haut. In der Ferne bellt ein wachsamer Hund. Das trockene Laub raschelt unter meinen Füßen, während ich voranschreite. Die Lichtstrahlen tauchen die Wiese in sanfte Farben. Ich frage mich, wohin mich der Weg wohl führen wird.
Nach der blauen Stunde
Die Lichter der Großstadt leuchten wie ferne Augen in der Dämmerung [...]
Zerbrechliche Schönheit
Die alte Mauer ist deutlich vom Verfall gezeichnet. Der Besitzer hat die Tür notdürftig mit einem Seil befestigt. Bei mir entsteht der Eindruck, als ob die Berührung mit einem einzigen Blatt ausreichen könnte, damit die Konstruktion in ihre Einzelteile zerfällt. Trotz dessen Zerbrechlichkeit übt dieses Gemäuer eine besondere Faszination auf mich aus. Neben der Farbkombination... Continue Reading →
