Donnerwetter bei Bad Driburg [Hermannshöhenweg 4]

Der Eggeweg, der zweite der beiden Fernwanderwege der Hermannshöhen, beginnt an den Externsteinen und verläuft größtenteils durch den Naturpark "Teutoburger Wald/Eggegebirge" bis zu seinem Ziel, der Stadt Marsberg im Sauerland. Dabei folgt der Weg dem Kamm des Eggegebirges, auf einer alten Handels- und Heeresroute. Der im Jahr 1900 vom Eggegebirgsverein konzipierte und betreute Fernwanderweg ist ein Abschnitt des Europäischen Fernwanderwegs E1. Der 73 Kilometer lange Eggeweg wurde 2004 als einer der ersten drei deutschen Wanderwege mit dem Gütesiegel „Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbandes ausgezeichnet. (Weiterlesen...)

Hermann und die Externsteine [Hermannshöhenweg 3]

Die riesige Figur eines cheruskischen Kriegers blickt stolz über den Teutoburger Wald und reckt ihr Schwert in die Höhe. Sie stellt den Cheruskerfürsten Arminius, genannt Hermann, dar. Das teilweise begehbare Hermannsdenkmal bei Detmold ist zweifelsohne der Aushängeschild des Hermannsweges. Doch wer war dieser Hermann und was machte ihn so besonders? Über die historische Figur Hermann... Continue Reading →

Bielefeld – die Stadt, die es nicht gibt? [Hermannshöhenweg 2]

"Saltus teutoburgensis" nannte der berühmte römische Geschichtsschreiber Tacitus das Gebiet, in dem er die Varusschlacht vermutete. Doch die teutonischen Stämme zogen um 120 vor Christus aus Jüttland nach Italien. Die einzelnen Familien, die sich auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands niederließen, blieben nicht im heutigen Teutoburger Wald, sondern in anderen Regionen. Auch die Varusschlacht fand... Continue Reading →

Auf den Spuren von Arminius [Hermannshöhenweg 1]

Publius Quinctilius Varus führte im Jahr 9 nach Christus einen Eroberungsfeldzug mit drei römischen Legionen im Gebiet des heutigen Teutoburger Waldes an. Sein Heer bestand aus ungefähr 18.000 Soldaten und Hilfstruppen. Laut den römischen Geschichtsschreibern und archäologischen Forschungsergebnissen kam es im gleichen Jahr zu einer großen Schlacht zwischen Varus' Legionen und mehreren germanischen Stämmen, die... Continue Reading →

Nogaros Stierkämpfer und Rennfahrer [Via Podiensis 17]

Meine letzten Pilgeretappen im Jahr 2018 verliefen durch Armagnac, früher eine französische Provinz in der Gascogne und heute ein Weinbrand-Anbaugebiet von insgesamt ca. 15.000 ha. Das Gebiet liegt im Gebiet der heutigen Gascogne und besteht aus drei Bereichen: das „Armagnac blanc“ bzw. „Haut-Armagnac“ befindet sich im Bereich der Orte Auch und Lectoure. Den Namen „Armagnac... Continue Reading →

D’Artagnan, Gascognes berühmter Sohn [Via Podiensis 15]

In den Gängen hallten Geräusche von einem Degenduell. Zwei Männer in Uniformen der französischen Soldaten des 17. Jahrhunderts kämpften gegeneinander. Der Jüngere trug die Uniform der Musketiere des Königs. Mit einem gezielten Schlag gegen die rechte Hand seines Gegners entwaffnete der junge Kämpfer seinen Kontrahenten und rannte davon. Zwei weitere Soldaten stellten sich ihm in... Continue Reading →

Auf dem verschneiten Kochersteig nach Schwäbisch Hall

Schnee in der zweiten Märzhälfte? Der Fall ist rund um Schwäbisch Hall eher seltener. Das haben uns Jörn, ein lieber Freund von mir, und ich auch gedacht, als wir uns vor fast genau einem Jahr für eine Wanderung in der Gegend entschieden. Wir nahmen dementsprechend auch frühlingshafte Wanderkleidung mit. Am zweiten Tag unserer Wanderung wurden wir jedoch von den unerwarteten Wetterverhältnissen überrascht.

Lauzertes besondere Ecke [Via Podiensis 13]

Der imposante Rheinfall, die Überreste des einst ehrwürdigen Klosters in Cluny, die Kathedrale und die Kapelle von Le Puy-en-Velay, die Brücken von Espalion und Cahors, nur um einige zu nennen: Auf dem Jakobsweg, den ich im Herbst 2015 in Nürnberg begann, sah ich bisher viele besonderen Städte und Sehenswürdigkeiten. Nicht immer sind es die riesigen... Continue Reading →

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