Wenn alles gut lief, habe ich heute etwas mehr als die Hälfte der geplanten Strecke der Via Podiensis zurückgelegt. Gutes Wetter, feste Schuhe und positive Gedanken werden mich hoffentlich an mein Zwischenziel bringen. Auf dem Titelfoto ist Conques zu sehen, der Ort an dem ich letzes Jahr meine Pilgerreise vorerst beendete. Ich mag diese vorbereiteten Beiträge, haben sie doch... Continue Reading →
Ein Blick in die Vergangenheit…
Im Jahr 2015 begann ich meine mehrjährige Pilgerreise. Damals begleitete ich zwei gute Freunde auf ihrer Pilgerschaft auf dem Camino del Norte in Spanien, dem nördlichen Jakobsweg, auch der Küstenweg genannt. Die gemeinsame Woche auf dem Camino war sehr schön, voller Freude und geprägt von einem tollen Gemeinschaftsgeist. Für mich war es auch etwas Neues... Continue Reading →
In Konstanz [ˈkɔnʃd̥ants] am Bodensee [Jakobsweg nach Konstanz VIII]
Der sonnige Maitag machte meine vom langen Abend müden Beine wieder munter. In der Ferne sah ich schon den Bodensee und die schneebedeckten Alpen. Meine letzte Etappe nach Konstanz war gleichzeitig auch meine persönlichste. Ich kehrte symbolisch auf dem Jakobsweg in die Stadt zurück, in der ich fast 8 Jahre lebte. Für mich ein sehr... Continue Reading →
Kloster Beuron an der Donau [Jakobsweg nach Konstanz VII]
Vor meinen Augen breitete sich die imposante Kulisse des Donautals mit hohen Klippen und roten Dächern des Benediktinerklosters aus. Die Junge Donau schlängelte sich majestätisch um das große Anwesen. Über eine alte, überdachte Holzbrücke erreichte ich schließlich die Erzabtei Sankt Martin zu Beuron. Die Benediktinermönche Maurus und Placidus Wolter gründeten 1862 die Erzabtei. Während des Streits... Continue Reading →
Das Meer der Felsen [Jakobsweg nach Konstanz VI]
Der Jakobsweg zwischen Tübingen und Konstanz wird auch "Via Beuronensis" genannt, weil er über Beuron verläuft und von der Beuroner Jakobspilgergemeinschaft betreut und gepflegt wird. Die Strecke ist reich an kulturellen und natürlichen Schätzen. Zu den Höhepunkten gehörte für mich der Aufstieg zum Lochenhörnle, einem Berggipfel zwischen Balingen und Nusplingen. Mit der Durchquerung der Schwäbischen... Continue Reading →
Pilgerherberge von Frommenhausen [Jakobsweg nach Konstanz V]
Jakob Beyter (1480 - 1562) pilgerte im Jahr 1510 aus seinem Geburtsort Frommenhausen nach Santiago de Compostela. Der fromme Mann war Schulmeister, Mesner und Organist in Hirrlingen. Auf seinem Grabstein neben dem Turm der Kirche in Hirrlingen weist die Inschrift auf seine Pilgerreise hin: "Als man zalt 1562 am 5. Mai starb der ehrbare Jacob... Continue Reading →
Tübingen mit Ludwig Uhland [Jakobsweg nach Konstanz IV]
"Die Kapelle" von Ludwig Uhland "Droben stehet die Kapelle, Schauet still ins Tal hinab. Drunten singt bei Wies' und Quelle Froh und hell der Hirtenknab'. Traurig tönt das Glöcklein nieder, Schauerlich der Leichenchor, Stille sind die frohen Lieder, Und der Knabe lauscht empor. Droben bringt man sie zu Grabe, Die sich freuten in dem Tal.... Continue Reading →
Ein Wunder in Winnenden [Jakobsweg nach Konstanz III]
Die Stadt Winnenden verbindet eine besondere Geschichte mit Santo Domingo de la Calzada, einem wichtigen Ort auf dem wohl berühmtesten spanischen Jakobsweg Camino Fancés. In der Jakobuskirche von Winnenden ist auf dem Altar das sogenannte Hühnerwunder abgebildet. Die Geschichte soll sich zur Blütezeit der Pilgerschaft nach Santiago de Compostela im Mittelalter zugetragen haben. Eine niederrheinische... Continue Reading →
Kelten und Römer bei Schwäbisch Hall [Jakobsweg nach Konstanz II]
Auf den nächsten beiden Tagesetappen begleitete mich mein lieber Freund Max durch den Naturpark "Schwäbisch-Fränkischer Wald". Wir besichtigten auch zwei deutsche Städte, die ihren Ursprung in der Zeit der Kelten und Römer hatten. Auf dem Gebiet der heutigen Stadt Schwäbisch Hall lebten in der Antike Kelten. Sie gewannen zwischen dem 5. und 1. Jahrhundert vor... Continue Reading →
Zwischen Tauber, Jagst und Kocher [Jakobsweg nach Konstanz I]
Meine Pilgerschaft durch Süddeutschland setzte ich im Herbst 2015 in Rothenburg ob der Tauber fort. Ich erinnere mich sehr gerne an diese Zeit, weil darin noch die Frische und eine gewisse Unbekümmertheit des Beginns enthalten waren. Vorher unternahm ich nur kurze Wanderungen mit Freunden, an Fernwanderungen dachte ich noch gar nicht. Erst mit meiner Pilgerschaft... Continue Reading →
