Die Valentré-Brücke in Cahors [Via Podiensis 12]

Pont Valentré ist eine bedeutende mittelalterliche Steinbrücke, die zum Wahrzeichen der französischen Stadt Cahors geworden ist. Ihre drei markanten Wehrtürme und die sechs gotischen Brückenbogen machen sie einzigartig in Europa. Dabei erwies sich ihre Entstehung als schwierig, denn sie konnte zunächst nicht in der geplanten Zeit fertig errichtet werden. Einer regionalen Legende zufolge suchte der zuständige Baumeister deswegen Hilfe beim Teufel. Dieser willigte ein, unter der Bedingung...

Die Quelle von Ussac [Via Podiensis 11]

Die schönsten Momente des Pilgerns erlebe ich nicht beim Erklimmen der höchsten Gipfel, beim schnellen Zurücklegen der längsten Etappen oder beim Optimieren meiner Ausrüstung. Die wahre Schönheit der Pilgerwege erfahre ich meistens in der Begegnung mit anderen Menschen und in der Stille, die ich spüre, wenn ich in der Natur alleine mit meinen Gedanken bin.... Weiterlesen →

Hieroglyphen und Templer in Figeac [Via Podiensis 10]

Am 15. Juli 1799 entdeckte ein Offizier der Truppen Napoleons eine Basalttafel in der Nähe von Rosette in Ägypten. Diese Entdeckung wäre nur eine Randnotiz der Geschichte geblieben, wenn sie nicht eine Besonderheit hätte: auf der schwarzen Tafel wurde eine Inschrift in drei Sprachen geschrieben: Griechisch, Demotisch und in der Sprache der ägyptischen Hieroglyphen. 23... Weiterlesen →

Rückkehr nach Conques [Via Podiensis 9]

Vergangenen Sommer reiste ich nach Frankreich, um dort Urlaub zu machen und meinen Jakobsweg fortzusetzen. Meine Freundin und ich machten in der Nähe von Le Puy-en-Velay Urlaub. Dort blieben wir in einer Unterkunft mit liebenswürdigen Gastgebern und machten auch einige Ausflüge im Département Haute-Loire der Region Auvergne-Rhône-Alpes, die uns sehr gut gefiel. Von dort aus... Weiterlesen →

…ein Blick in die Zukunft

Wenn alles gut lief, habe ich heute etwas mehr als die Hälfte der geplanten Strecke der Via Podiensis zurückgelegt. Gutes Wetter, feste Schuhe und positive Gedanken werden mich hoffentlich an mein Zwischenziel bringen. Auf dem Titelfoto ist Conques zu sehen, der Ort an dem ich letzes Jahr meine Pilgerreise vorerst beendete. Ich mag diese vorbereiteten Beiträge, haben sie doch... Weiterlesen →

Im mystischen Conques [Via Podiensis 8]

Die letzte Tagesetappe eines größeren Pilgerabschnittes ist immer etwas Besonderes für mich. Bereits die Morgen dieser Etappen sind meistens geprägt von einer aufwühlenden Vorfreude. Auf diese Weise fing auch meine Etappe nach Conques an. Alles fühlte sich an diesen Tagen anderes an. Ich nahm meine Umgebung intensiver und aufmerksamer wahr, wahrscheinlich auch, weil ich wusste,... Weiterlesen →

Eine unerwartete Begegnung bei Golinhac [Via Podiensis 7]

Roadmovies sind Filme, in denen die Protagonisten eine wahre Odyssee erleben, bevor sie an ihr Ziel gelangen. Oft verändert sich im Laufe ihrer Reise ihr ursprüngliches Ziel sogar. Sie stellen fest, dass sie in Wahrheit etwas anderes benötigen, als ursprünglich vermutet. Allein diese Erkenntnis ist eine Reise wert. Roadmovies basieren strukturell auf ihrem literarischen Vorbild,... Weiterlesen →

Die Pilgerbrücke von Espalion [Via Podiensis 6]

"Die Kraft des Morgens bleibe bei mir, die Stärke und Weisheit der Gedanken mögen mich begleiten. Lass mich meinen Weg erkennen bis ich schlafen gehe in dieser Nacht." Irischer Segenswunsch, Autor unbekannt Dieser Segenswunsch begleitete mich schon im Juni auf dem Jakobsweg zwischen Cluny und Le Puy. Ich dachte seitdem oft daran. Darin ist vom... Weiterlesen →

Rückblickend betrachtet

Wir Menschen denken gerne in zeitlichen Strukturen. Am Ende eines Jahres fragen wir uns oft, welche Ereignisse in den letzten 12 Monaten gut und welche verbesserungswürdig waren. Klar gibt es immer Raum für Verbesserungen, ich möchte jedoch in erster Linie auf einige Höhepunkte des Jahres zurückblicken, die ich besonders erwähnenswert finde. Reisen und Veranstaltungen Das Jahr 2017 war... Weiterlesen →

Im Nebel nach St. Chély [Via Podiensis 5]

Im dichten Nebel suchten zwei Pilger den richtigen Weg. Sie trugen Lederkleidung, die sie vor Wind und Wetter schützen sollte. Sie stützten sich an einem Wanderstab. Einer der beiden trank etwas Wasser aus seiner Kalebasse. Eine Glocke in der Ferne wies ihnen den Weg. Sie liefen weiter und folgten dem Glockengeläut. Plötzlich hörten sie Pferdegetrappel.... Weiterlesen →

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