D’Artagnan, Gascognes berühmter Sohn [Via Podiensis 15]

In den Gängen hallten Geräusche von einem Degenduell. Zwei Männer in Uniformen der französischen Soldaten des 17. Jahrhunderts kämpften gegeneinander. Der Jüngere trug die Uniform der Musketiere des Königs. Mit einem gezielten Schlag gegen die rechte Hand seines Gegners entwaffnete der junge Kämpfer seinen Kontrahenten und rannte davon. Zwei weitere Soldaten stellten sich ihm in... Weiterlesen →

Die Abteikirche Saint-Pierre von Moissac [Via Podiensis 14]

Die ehemalige Abteikirche Saint-Pierre in Moissac auf dem französischen Jakobsweg Via Podiensis gehört mit ihrem Portal und dem Kreuzgang zu den wichtigsten Zeugnissen der französischen Romanik. Aus diesem Grund hat die UNESCO sie als Teil der Jakobswege in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Bereits das Eingangsportal mit dem sogenannten Trumeaupfeiler in der Mitte und dem... Weiterlesen →

Lauzertes besondere Ecke [Via Podiensis 13]

Der imposante Rheinfall, die Überreste des einst ehrwürdigen Klosters in Cluny, die Kathedrale und die Kapelle von Le Puy-en-Velay, die Brücken von Espalion und Cahors, nur um einige zu nennen: Auf dem Jakobsweg, den ich im Herbst 2015 in Nürnberg begann, sah ich bisher viele besonderen Städte und Sehenswürdigkeiten. Nicht immer sind es die riesigen... Weiterlesen →

Die Valentré-Brücke in Cahors [Via Podiensis 12]

Pont Valentré ist eine bedeutende mittelalterliche Steinbrücke, die zum Wahrzeichen der französischen Stadt Cahors geworden ist. Ihre drei markanten Wehrtürme und die sechs gotischen Brückenbogen machen sie einzigartig in Europa. Dabei erwies sich ihre Entstehung als schwierig, denn sie konnte zunächst nicht in der geplanten Zeit fertig errichtet werden. Einer regionalen Legende zufolge suchte der zuständige Baumeister deswegen Hilfe beim Teufel. Dieser willigte ein, unter der Bedingung...

Die Quelle von Ussac [Via Podiensis 11]

Die schönsten Momente des Pilgerns erlebe ich nicht beim Erklimmen der höchsten Gipfel, beim schnellen Zurücklegen der längsten Etappen oder beim Optimieren meiner Ausrüstung. Die wahre Schönheit der Pilgerwege erfahre ich meistens in der Begegnung mit anderen Menschen und in der Stille, die ich spüre, wenn ich in der Natur alleine mit meinen Gedanken bin.... Weiterlesen →

Hieroglyphen und Templer in Figeac [Via Podiensis 10]

Am 15. Juli 1799 entdeckte ein Offizier der Truppen Napoleons eine Basalttafel in der Nähe von Rosette in Ägypten. Diese Entdeckung wäre nur eine Randnotiz der Geschichte geblieben, wenn sie nicht eine Besonderheit hätte: auf der schwarzen Tafel wurde eine Inschrift in drei Sprachen geschrieben: Griechisch, Demotisch und in der Sprache der ägyptischen Hieroglyphen. 23... Weiterlesen →

Rückkehr nach Conques [Via Podiensis 9]

Vergangenen Sommer reiste ich nach Frankreich, um dort Urlaub zu machen und meinen Jakobsweg fortzusetzen. Meine Freundin und ich machten in der Nähe von Le Puy-en-Velay Urlaub. Dort blieben wir in einer Unterkunft mit liebenswürdigen Gastgebern und machten auch einige Ausflüge im Département Haute-Loire der Region Auvergne-Rhône-Alpes, die uns sehr gut gefiel. Von dort aus... Weiterlesen →

…ein Blick in die Zukunft

Wenn alles gut lief, habe ich heute etwas mehr als die Hälfte der geplanten Strecke der Via Podiensis zurückgelegt. Gutes Wetter, feste Schuhe und positive Gedanken werden mich hoffentlich an mein Zwischenziel bringen. Auf dem Titelfoto ist Conques zu sehen, der Ort an dem ich letzes Jahr meine Pilgerreise vorerst beendete. Ich mag diese vorbereiteten Beiträge, haben sie doch... Weiterlesen →

Im mystischen Conques [Via Podiensis 8]

Die letzte Tagesetappe eines größeren Pilgerabschnittes ist immer etwas Besonderes für mich. Bereits die Morgen dieser Etappen sind meistens geprägt von einer aufwühlenden Vorfreude. Auf diese Weise fing auch meine Etappe nach Conques an. Alles fühlte sich an diesen Tagen anderes an. Ich nahm meine Umgebung intensiver und aufmerksamer wahr, wahrscheinlich auch, weil ich wusste,... Weiterlesen →

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