Am Gras ziehen

Jeder kennt es vermutlich: einige Ereignisse sehnen wir uns so sehnlich herbei, dass sie sich in unseren Augen nicht schnell genug ereignen können. Einmal ist es der nächste Urlaub, ein anderes Mal eine Veränderung im Leben, die länger auf sich warten lässt, als wir es uns wünschen würden.

Oft ist es unsere Ungeduld, die uns im Weg steht, denn wir verkrampfen dabei und können nicht entspannt genug unsere Ziele erreichen. Beim Erwarten des nächsten Urlaubs mag die Ungeduld nur lästig, bei wichtigen Aufgaben kann sie jedoch gar hinderlich sein. Dabei sollten wir uns auch nicht von äußeren Einflüssen beeinflussen lassen, denn auch unser Umfeld kann ungeduldig sein.

Ich erinnere mich häufig, wenn mich wieder die Ungeduld plagt, an das berühmte afrikanische Sprichwort:

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“

Die Redewendung ist ein guter Ratschlag, wie ich finde, und sollte häufiger beherzigt werden. Das Zitat wählte ich zu meinem Gedanken des Monats im Juli.

Titelfoto: Gräser am Rhein (Fotorechte: Dario schrittWeise)

18 Kommentare zu „Am Gras ziehen

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  1. Ungeduld ist auch etwas, was mich auszeichnet.
    Viele Wochen freude ich mich auf den Besuch eines Freundes. Jetzt ist er vorbei und ich habe es genossen.
    Was mich störte, war, daß ic Angst hatte, der Besuch könnte noch abgesagt werden oder ich krank werden. Dieser blöde Sorge hätte es nicht bedurft!

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        1. Das kenne ich, für mich ist es auch immer ein besonderes Ereignis meine in Deutschland verstreuten Freunde wiederzusehen. Oft dauert es leider viel zu lange, bis wir uns wiedersehen. Dann ist es aber um so schöner. Liebe Grüße und einen sommerlichen Abend, Dario 🙂

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  2. Ungeduld versuche ich mit Achtsamkeit zu begegnen, mich auf dieses Gefühl der Ungeduld einzulassen und es bewusst zu betrachten.
    Manchmal wird mir dann schon klar, wie sinnlos Ungeduld ist. Wir können doch immer nur den Augenblick leben und wenn wir den „ablehnen“ dann verpassen wir unser Leben.

    Immer streben wir von „A“ nach „B“ und nie kommen wir an, denn sind wir bei „B“ streben wir sogleich nach „C“. -Ein Hamsterrad, das direkt ins Unglück rollt. Was mir etwas hilft: Meditation. Konzentration auf den Atem und den Körper. Aber ich kann leider nicht behaupten, dass es immer klappt. Es ist meine Lebensaufgabe.

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