Wir hetzen von Termin zum Termin und sind gefühlt ständig erreichbar. Auch in der Freizeit türmen sich die Termine und Aufgaben.
Meistens sind es gar nicht so aufwändige Tätigkeiten. Oft handelt es sich um Mikroaufgaben. Doch addiert man sie alle, müssen viele Tätigkeiten im Laufe eines Tages erledigt werden.
Von Zeit zu Zeit tut es einfach gut, eine Pause einzulegen. Keine Verabredungen, keine Pläne und keine Bildschirme. Gar nicht so einfach, wie man denkt. Die Pause muss aber nicht lang sein, wenige Minuten oder Stunden reichen schon aus, wenn wir uns bewusst Zeit dafür nehmen.
Pausen sind auch gut, um danach mit voller Kraft weitermachen zu können. Wir brauchen sie außerdem, um uns Gelerntes besser einprägen zu können. Und wenn wir bei einer Tätigkeit feststecken, helfen Abwechslung und Erholung.
In Italien kennt man „Il Dolce far niente“, sinngemäß bedeutet es „das süße Nichtstun“ oder „die süße Kunst des Müßiggangs“. Es steht für eine entspannte Lebenseinstellung, die schönen Seiten des Alltags zu genießen. Das Konzept hat es sogar in den Duden als das Dolcefarniente geschafft. Diese zurückgelehnte Lebensweise finde ich erstrebenswert.
„Mach mal Pause!“, steht auf der Glasscheibe des alten Fensters auf dem Titelfoto. Ja, warum nicht? Das mache ich doch gerne. Entspannt euch doch auch ein wenig.
Titelfoto
"Mach mal Pause!", Rechte: Dario Schrittweise
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