Letztes Wochenende verbrachte ich auf der Hornisgrinde, dem mit 1163 Metern ü. NHN höchsten Berg des Nordschwarzwalds. Neben den bewaldeten Bergen, die fast endlos zu sein scheinen, fand ich in der Gegend auch das Hochmoor beeindruckend. Die Hornisgrinde wurde vermutlich schon von Kelten (800 v. Christus) besiedelt und galt wahrscheinlich für sie auch als ein... Continue Reading →
Im vergessenen Hain
Ein verfallener Turm - von der Natur überwuchert, Erinnerungen erweckend. Der warme Südwind zeichnet zufällige Muster im grünen Kleid des Frühlings. Am Flussufer - Wildgänse ruhen im Gras, tiefenentspannt. Der füllige Igel transportiert gemächlich ein Apfelstück. Sonnenaufgang - Frösche erfreuen sich an der Schönheit der Seerose. Am Teich (sitzend) höre ich sie flüstern - die... Continue Reading →
Nächtliche Schatten
Beinahe vollständige Dunkelheit umgab die Soldaten. Sie saßen eng beieinander in ihrem außergewöhnlichen Fahrzeug. Sie konnten ihre Mitfahrer nur schemenhaft erkennen. Mit jeder Bewegung erzitterte der Innenraum. Die Mitstreiter hielten sich an den Wänden fest und umklammerten ihre Waffen. Sie wussten, dass sie bald hinter die feindlichen Linien gelangen werden. Keiner wagte, etwas zu sagen,... Continue Reading →
Tübingen mit Ludwig Uhland [Jakobsweg nach Konstanz IV]
"Die Kapelle" von Ludwig Uhland "Droben stehet die Kapelle, Schauet still ins Tal hinab. Drunten singt bei Wies' und Quelle Froh und hell der Hirtenknab'. Traurig tönt das Glöcklein nieder, Schauerlich der Leichenchor, Stille sind die frohen Lieder, Und der Knabe lauscht empor. Droben bringt man sie zu Grabe, Die sich freuten in dem Tal.... Continue Reading →
Ein Motiv, vier Jahreszeiten: Frühling
Oft suchen wird das Besondere im Spektakel. "Lauter" und "schneller" scheinen heutzutage am wichtigsten zu sein. Doch das Außergewöhnliche verbirgt sich häufig im Detail und zwischen den Zeilen, in der Stille. Nicht umsonst entschied sich Michelangelo dafür, den entscheidenden Augenblick der Erschaffung Adams in seinem berühmten Gewölbefresko der Sixtinischen Kapelle in der winzigen Leerstelle zwischen... Continue Reading →
Momentaufnahme des Glücks
Wie fühlt sich ein Glücksmoment an? Jeder beantwortet diese Frage wohl anders. Ein warmes Gefühl der Freude breitet sich in uns aus. Ein Glückscocktail entsteht. Die Zeit bleibt scheinbar stehen. Auch die Umgebung erscheint in dem Augenblick weniger bedeutend. Die Sonne würde weiterhin Wärme spenden. Vielleicht würde in dem Augenblick der heitere Gesang von drei... Continue Reading →
Sonnendurchflutete Olivenhaine und verlorene Schafe [Im Trentino 2]
Spontane Einfälle sind oft die besten. Ein wenig Glück ist dabei auch von Vorteil. An jenem Samstag in April fügte sich alles zusammen. Das Wetter war perfekt und ich fand auf Anhieb den idealen Weg, der mich viel weiter brachte, als ich erwartete. Stück für Stück entfernte ich mich immer weiter von unserer Unterkunft in... Continue Reading →
Ein Wunder in Winnenden [Jakobsweg nach Konstanz III]
Die Stadt Winnenden verbindet eine besondere Geschichte mit Santo Domingo de la Calzada, einem wichtigen Ort auf dem wohl berühmtesten spanischen Jakobsweg Camino Fancés. In der Jakobuskirche von Winnenden ist auf dem Altar das sogenannte Hühnerwunder abgebildet. Die Geschichte soll sich zur Blütezeit der Pilgerschaft nach Santiago de Compostela im Mittelalter zugetragen haben. Eine niederrheinische... Continue Reading →
Über das Leben, die Träume und das jüngere Ich
Viele liebe Menschen haben sich mit tollen Texten und (bewegten) Bildern am "Mitmachbeitrag" zu meinem Blog-Jubiläum beteiligt. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die mitgemacht haben. Wie versprochen, werde ich die Beiträge hier chronologisch zusammenfassen. Dabei möchte ich niemanden hervorheben, denn alle Teilnehmer haben hervorragende Werke eingereicht. Einige Kommentare waren nachdenklich oder tiefsinnig und andere wiederum fröhlich und lustig, manche sogar all' das gleichzeitig. Insgesamt handelt es sich hier um eine bunte und besondere Mischung, wie ich finde.
Reigen der Feuerschatten
Die mächtige Scheibe am nächtlichen Himmel taucht die weite Ebene in eine spannungsreiche Stimmung, voller Ungeduld flackern die Schatten der Steine in einem fiebrigen Zittern. Der kühle Wind umtost heulend die vergessenen Menhire, die schlafenden Riesen, die dereinst die Fantasie der Menschen beflügelten, ein Brummen kommt von den Steinen, der leise Singsang verscheucht die tierischen... Continue Reading →
