aufdenkopfgestellt

In meinem ersten Ohne-Punkt-und-Komma-Beitrag ging es um Menschen, die ohne Unterlass sprechen, Furcht einflößende Giganten, innere Kritiker und Höhlenmalereien. Dieses Mal kommt beim neuen Text „aufdenkopfgestellt“ neben der veränderten inneren und äußeren Form noch eine weitere Komponente hinzu – aber seht bitte selbst…

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Auf den Kopf stellen…

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37 Kommentare zu „aufdenkopfgestellt

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  1. Das coole an solchen Texten ist ja, dass man sich tatsächlich an keine Regel halten muss :). Inhaltlich kann man tatsächlich einiges reininterpretieren. Für mich bleibt vor allem die Nachricht hängen geistig standhaft zu bleiben und feste Standbeine im Leben zu haben, an denen nicht zu rütteln ist. Diese aufrecht zu erhalten ist oft gar nicht so leicht. Danke Dario, dafür ist die Kunst ja da, um dem Rezipienten etwas zum nachdenken und interpretieren zu geben. VG, Ab

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    1. Der Regelbruch gefällt mir daran auch am meisten. Diese Art zu schreiben hat etwas Befreiendes an sich. Hoffentlich kommt es auch beim Leser ähnlich an. Das Schreiben nimmt oft autobiographische Züge an, aber auch die geäußerten Interpretationen können das Innere des Lesers widerspiegeln. Ich wünsche dir einen anregenden Abend, LG, Dario 🙂

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            1. Hallo Herzkoma, Kritik muss nicht immer begründet sein, jedoch ohne Erklärung kann der Kritisierte nichts ändern. Ich bin für Kritik offen und finde sie meistens hilfreich, nur mit Begriffen wie „Schrott“, die nicht näher erklärt werden, kann ich leider nicht viel anfangen. Ich denke, ein Leser, dem bestimmte Blogbeiträge nicht gefallen, hat zwei Möglichkeiten: 1. er äußert sachlich Kritik und begründet diese und 2. er hört auf, die Beiträge zu lesen, wenn keine Verbesserung erkennbar ist. Mit meinen Blogbeiträgen möchte ich mich auch ein Stück weit verbessern und finde konstruktive Kritik immer willkommen. Jedoch hilft Kritik ohne Begründung weder dem Leser noch dem Kritisierten weiter. Freundliche Grüße und einen angenehmen Tag, Dario

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              1. Sorry, ist mein schwarzer Humor. Wollt dich mal testen bzw. deine Reaktion. Natürlich war das von mir keine Kritik, höchstens ein trollen. Aber du bist besonnen geblieben und nicht mit Steinen geworfen. So kann ich dich als Leser bei mir aufnehmen.

                Deine zwei Texte, die gegeneinander stehen geben als Gleichnisse Gefühle wieder, eine Mischung aus Alptraum und Realität und wie man auch erwacht aus dem Traum, ist man doch in einem neuen Alptraum. Das erinnert mich an ein Gedicht von Poe: „All that we see or seem is but a dream within a dream“.

                Was ist der wahre Alptraum und ist nicht am Ende die Realtiät der schlimmste Alptraum? Und gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen Traum und Realität? So Evokationen überkommen mich beim Lesen deiner rhythmischen Lyrik. Man kann viel reindenken, je nach seiner eigenen Verfassung im Leben, seinem jeweiligen Lebenssituation.

                Vielleicht spielen auch archetypische und archaiche Urängste aus dem Unterbewusstsein eine Rolle, etwa die Angst, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Kann mich auch täuschen, wein ich kein Hellseher bin und es könnte eine Rechtfertigung sein, mit dem Strom zu schwimmen usw. usw.

                Immerhin ein gediegener Wortschwall, der ohne ohne zu Ruckeln von Musikalität zeugt und von etwas, das heraus will aus der Seele, zaghaft beginnt und sich mit jeder Zeile mehr traut und zutraut. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich noch auf den Klang eingehen, auf die Harmonie der Vokale oder welche Hinweise überhaupt die Wortwahl gibt.

                Ich dacht auch beim ersten Lesen, es wäre vielleicht geschrieben, um einen Effekt beim Leser zu erzeugen – was natürlich auch dazu gehört – weil alles doch etwas distanziert geschrieben und eher emotionslos berichtet. Aber das kann auch auf ein erlittenes Trauma hinweisen. Immerhin ein hervorragender Text, der viel offen lässt, zum Nachdenken anregt und in der Seele berührt und trifft.

                Ich werde mehr von dir lesen. Kriegsbeil begraben?

                LG PP 😉

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                1. Zugegeben, dein etwas unorthodoxer Kommentar hat mich schon ein wenig irritiert. Ich nehme deine Entschuldigung an. Mein Kriegsbeil ist jedoch die ganze Zeit unter der Erde geblieben 😉 Wir Blogger sollten zusammenhalten und nicht unsere Kriegsbeile gegeneinander richten 😉
                  Danke für die Mühe, die du dir für die Interpretation meiner Experimental-Lyrik gemacht hast. Ich finde deine konstruktive Kritik sehr gut geschrieben. Die Hinweise auf die positiven und negativen Seiten meines Textes sind hilfreich. Durch die Kommentare zum Beitrag weiß ich zudem, dass ich mich für die richtige Überschrift entschieden habe 😉
                  Dir noch ein schönes Wochenende und viele Grüße, Dario

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  2. Das ist ja interessant … das reizt mich jetzt schon wieder … reizvoll … reizend … Schönheit ist ein weiter Begriff …
    Es gibt ja auch die Schönheit der Mathematik … ich bin nun kein Mathematiker aber ich kann mir das vorstellen … oder wenn eine Bilanz aufgeht …wenn es gelingt … perfekt zusmmen passt … Vollendung …da ist Schönheit …

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    1. Die Mathematik hat auch schön Seiten, das finde ich auch. Nur bin ich, wie du, kein „waschechter“ Mathematiker 😉 Mathematische Gleichungen sind überall: in den Proportionen der Malerei, in der Musik, in Gedichten, in der Natur, Welten der Bits und Bytes, etc. LG P.S. im Code in meinem letzten Kommentar hat WordPress aus 4 Bindestrichen 2 lange Striche gemacht…

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    1. Merci, ich freue mich, wenn ich zum Nachdenken und -fühlen anregen kann 🙂 Für meine Texte versuche ich die einfachsten Programme zu benutzen, das Schreiben soll im Mittelpunkt bleiben. Für den Text habe ich Word, für das Bild das kostenfreie Bildbearbeitungsprogramm Gimp verwendet, Irfan View o.Ä. geht aber auch. Alles Gute, Dario 🙂

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    1. Danke dir, da werde ich ganz verlegen 😊 Das Bild ist wie die Gefühlswelt im Text buchstäblich auf den Kopf gestellt.

      Ich habe mit ganz einfachen Mitteln gearbeitet, das Textbild habe ich kopiert und um 180° gedreht. Dann habe ich mit einem einfachen HTML-Befehl eine zweite Seite innerhalb des Beitrags erstellt. Der Link ruft im Prinzip die zweite Seite mit der umgedrehten Textkopie auf. Liebe Grüße 🙂

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            1. Programmieren ist mir auch zu technisch und nur ein Mittel zum Zweck. Wahre Schönheit befindet sich für mich in der Literatur, Malerei, Fotografie, Musik… Der HTML-Befehl lautet übrigens einfach < ! — nextpage — > ohne Leerzeichen 😉 LG 🙂

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