Henkersteg im Verlauf des Jahres: Fazit

„12 Monate in 12 Fotos“ – so könnte der Alternativtitel dieses Beitrags lauten. Zwölf Monate lang begleitete ich den Henkersteg von Nürnberg fotografisch. Jeden Monat des Jahres ging ich zum Holzsteg, um Fotos für meine Beiträge zu machen. Nicht jedes Foto schaffte es in die Endauswahl. Werden die Fotos hintereinander betrachtet, entsteht eine kleine Rückschau des Henkerhauses im Verlauf des Jahres 2019.

Bisher erschienen

Brücken und Stege von Nürnberg

Das Haus des Henkers gehört zu den beliebtesten Motiven der Maler und Fotografen in Nürnberger Altstadt. Neben seinem pittoresken Aussehen in Kombination mit dem Steg, der Trauerweide und dem Weinstadel, macht es auch seine sozialgeschichtliche Vergangenheit als Wohnhaus des Henkers, seiner Familie und seines Gehilfen so besonders. Das Haus ist eine Erinnerung an soziale Ausgrenzung bestimmter Menschengruppen im Mittelalter.

Der Henkersteg gehört zu den letzen hölzernen Brücken von Nürnberg. Früher waren alle Brücken und Stege Holzkonstruktionen, welche die nördliche und die südliche Stadthälfte miteinander verbanden, doch wegen den vielen Hochwasserschäden wurden die meisten von ihnen seit dem 15. Jahrhundert aus Stein erneuert.

Der Henkersteg: Januar – Dezember 2019

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Wenn ich die 12 Fotos nebeneinander betrachte, stelle ich fest, dass sich die Fotos im Vergleich zu meiner letztjährigen Fotoreihe wenig voneinander unterscheiden. Während ich die letztjährigen Fotos in einem Park aufgenommen hatte, entschied ich mich dieses Jahr für ein Motiv aus der Altstadt.

Die Veränderungen der einzelnen Monate sind am besten an der Trauerweide in der Bildmitte zu erkennen. Den Anfang machte der schneebedeckte Henkersteg im Januar, es folgten die winterlich-trüben sowie später die helleren Fotos des Zeitraums April bis August. Die Fotos des letzten Viertels sind wiederum eher dunkel geworden.

Immer wieder konnte ich besondere Momente festhalten, wie die Musikerin, die im August im Durchgang des Henkerstegs klassische Musik auf ihrem Kontrabass spielte oder die Blesshühner, die sich während der Aufnahme des Juni-Fotos gegenseitig jagten. Interessant fand ich auch die Hintergrundinformationen, die ich im Laufe meiner Aufnahmen über das Haus des Henkers und seine Umgebung erfahren hatte.

5 Kommentare zu „Henkersteg im Verlauf des Jahres: Fazit

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