Frère Roger und die Gründung von Taizé [Basel – Cluny 7]

Die ökumenische Gemeinschaft von Taizé ist untrennbar mit dem Namen Roger Schutz (Frère Roger) verbunden. Er war der Gründer und erster Prior der Gemeinde. Der 1915 in der Schweiz geborene Roger Schutz studierte Theologie in Straßburg. Im Jahr 1940, nach dem Studienabschluss, fuhr er mit dem Fahrrad nach Taizé und kaufte dort ein renovierungsbedürftiges Haus, in dem er während des Zweiten Weltkrieges Geflüchtete aus dem von deutschen Truppen besetzen Norden Frankreichs versteckte. Doch er wurde denunziert und musste selbst fliehen.

Roger Schutz kehrte 1944 nach Taizé zurück, um hier eine geistliche Gemeinschaft zu gründen, die sich für Versöhnung und Verständigung zwischen Konfessionen, aber auch Kulturen und Religionen einsetzen.

Fünf Jahre später, 1949 legten die ersten sieben Männer aus Kirchen der Reformation Ordensgelübde ab. Zwanzig Jahre später, 1969, wurden auch katholische Ordensbrüder aufgenommen. Die Brüder versprechen Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam, wenn sie in die Gemeinschaft von Taizé aufgenommen werden. 1969 wurden erstmals auch katholische Ordensbrüder aufgenommen.

Heute leben in der ökumenischen Gemeinde mehr als 100 Ordensbrüder aus mehr als 25 Ländern, sie haben verschiedene christliche Konfessionen. Ungefähr 30 von ihnen leben in armen Dörfern und Stadtvierteln auf der ganzen Welt, und unterstützen dort die Menschen vor Ort.

Wegweiser

Drei Tage in Taizé: 04.11. – 06.11.2016

Erster Tag: Fr, 04.11.16

Der Freitag war mein erster Tag in Taizé seit vielen Jahren. Ich nahm am gewöhnlichen Tagesablauf der Besucher/innen teil, als Teilnehmer an einer Gesprächsgruppe, nur ohne eine Arbeitsaufgabe, weil ich nur knappe drei Tage bleiben konnte und außerdem in November ohnehin nicht viel los war.

Das Programm für die Besucher haben die Ordensbrüder einige Jahre nach der Gründung der Gemeinschaft konzipiert, weil sich immer mehr Menschen für das Leben in Taizé interessiert hatten.

Die Organisation der Woche sieht es vor, dass man idealerweise am Sonntag anreist, eine Woche bleibt und am darauffolgenden Sonntag nach dem Morgengottesdienst wieder abreist. Wer mag, kann noch eine „Woche in Stille“ dranhängen.

Tagesablauf

  1. Montag bis Freitag
  • 8.15 Uhr Morgengebet, danach Frühstück
  • 10.00 Uhr Bibeleinführung durch einen Bruder, danach Gespräch in Kleingruppen über das gehörte Thema
  • 12.20 Uhr Mittagsgebet, danach Mittagessen
  • 14.00 Uhr Einüben der Gesänge
  • am Nachmittag: Gesprächsgruppen bzw. Mithilfe bei den praktischen Arbeiten
  • 17.15 Uhr Nachmittagstee mit Keksen
  • 17.45 Uhr Thementreffen (ab Dienstag)
  • 19.00 Uhr Abendessen
  • 20.30 Uhr Abendgebet
  • Am Freitagabend nach dem Abendgebet: Gebet vor dem Kreuz

2. Samstag:

  • 08:15 Uhr bis ca. 14:00 Uhr wie von Montag bis Freitag
  • 15.15 Uhr Thementreffen: Gespräch über ein Thema aus der Bibel oder ein gesellschaftlich relevantes Thema
  • 20.30 Uhr Abendgebet mit dem Osterlicht

3. Sonntag

  • 08.45 Uhr Frühstück
  • 10.00 Uhr Gottesdienst
  • Nach dem Sonntagsgottesdienst findet meistens Abreise statt
  • 13.00 Uhr Mittagessen
  • Am Sonntagnachmittag reisen bereits die neuen Besucher/innen an
  • 19.00 Uhr Abendessen
  • 20.30 Uhr Abendgebet

Ich finde die Beschreibung des Tagesablaufs deswegen wichtig, weil ich es in Taizé immer für besonders wertvoll hielt, einen geordneten Rahmen zu haben. Wer länger bleibt hat natürlich ein wenig andere Aufgaben und leicht abweichenden Tagesablauf. Auch das Essen und die Übernachtungsbedingungen sind natürlich anders.

Da ich keine feste Aufgabe für die drei Tage hatte, half ich mehrmals freiwillig bei der Essensausgabe und beim Abwasch, als die Teamleiter/innen nach Freiwilligen gefragt hatten.

Die Kirche der Versöhnung und die Gebete

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Das geistige Zentrum der Gemeinschaft von Taizé bildet die „Kirche der Versöhnung“, die 1962 eingeweiht wurde. Hier finden Gebete und Gottesdienste statt. Es ist eine schlichte Kirche, hier sitzen die Besucher/innen auf dem Boden oder auf Sitzhockern aus Holz.

Die Gebete und Gesänge von Taizé gehören für mich, neben dem herausragenden Gemeinschaftsgefühl, zum Herzstück des Lebensgefühls von Taizé. Mit Worten ist es allerdings nur schwer zu beschreiben, was es bedeutet, an einem Gebet teilzunehmen. Dieses Gefühl kann auch nur schwer in den Alltag übertragen werden, ich finde, man sollte es selbst erlebt haben, wenn es geht in Taizé selbst. Die Gebete sind schlicht gehalten, mit einfachen, von den Brüdern selbstgeschriebenen Liedern. Ungefähr in der Mitte gibt es Tageslesungen und eine Zeit der Stille. Auch das Innere der Kirche trägt dazu bei: gedämpftes Licht und ein zurückhaltendes Aussehen, ohne viel Ablenkungen. Im vorderen Bereich befindet sich ein erhöhter Bereich mit Kerzen und orangefarbenen Tüchern. In diesem Bereich arbeitete ich auch viel, sowohl zum Vorbereiten der Gebete, als auch währenddessen, um für Ruhe zu sorgen.

Auf dem Hauptplatz von Taizé

Der Hauptplatz von Taizé ist gewissermaßen das Bindeglied der Gemeinschaft. Auf der einen Seite ist die Kirche und auf der anderen Seite „La Morada“ mit dem Empfang, „Casa“ genannt. Dazwischen findet die Essensausgabe und die Einführung in die Themen aus der Bibel statt, die später in den Gesprächsgruppen diskutiert werden.

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Wohnen in Taizé

Das Wohnen in Taizé ist auch sehr schlicht. Meistens übernachtet man als Besucher/in in einfachen Holzunterkünften. Wenn zu viele Menschen kommen, kann es schon mal passieren, dass man in einem Großzelt übernachtet, meistens an Feiertagen oder in den Sommermonaten, wenn viele Schüler/innen sowie Studentinnen und Studenten kommen.

Eine große Überraschung war es für mich, als ich zwei gute Bekannte aus Deutschland getroffen habe, zwei Eheleute, die auch in jener Woche in Taizé waren. Ich lernte sie während meiner Zeit in Taizé kennen. Sie kommen fast jedes Jahr nach Taizé, früher noch mit ihren Kindern, manchmal auch mehrmals pro Jahr.

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Frühstücksimpression als Beispiel der Einfachheit

Wer sich das einfache Frühstück ansieht, mag vielleicht überrascht sein. Zwei kleine Scheiben Weißbrot, Butter, Joghurt, zwei Schokostangen und Kakao. Insbesondere die Gesundheitsbewussten unter den Leserinnen und Lesern werden nicht begeistert sein, aber ich erinnere mich, damals waren wir genügsamer. Und außerdem ist es in vielen Ländern üblich, derartiges Frühstück zu bekommen. Ich denke da beispielsweise an Frankreich, Italien oder Spanien. Das ist für mich ein Beispiel für die Einfachheit, die dort gelebt wird.

Einfaches Frühstück in Taizé

Im Dorf

An einem Nachmittag ging ich ins Dorf, das sich ein wenig außerhalb der Gemeinde befindet. In einem der Häuser wohnte ich damals mit den anderen „Permanents“. Hier war damals auch das „Haus der Stille“, in dem ich mehrmals die Gäste betreut hatte. Ich sah, dass eines der Wohnhäuser für die Freiwilligen, Le Puits hieß es glaube ich, mittlerweile als Ferienhaus gemietet werden kann.

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Da kamen natürlich viele Erinnerungen hoch, schöne Erlebnisse und tiefgründige Gespräche mit anderen Permanents, eine besondere Gemeinschaft, die entstandenen ist. Wir waren alle meistens sehr jung, mit großen Plänen für die Zukunft. Hier kamen Menschen aus vielen Ländern und von vielen Kontinenten zusammen. Mit einigen habe ich noch Kontakt, auch wenn man sich leider nach Jahren aus den Augen verliert.

Besuch des Grabs von Frère Roger

Im Dorf ging ich zur alten Kirche mit dem Friedhof, um das Grab von Frère Roger aufzusuchen. In meinen Augen war Frère Roger ein großer Mann, der viel für den Frieden und Verständigung unter den Kulturen, Konfessionen und Religionen getan hat. Ich hatte ihn während meiner Monate in Taizé aus nächster Nähe erleben dürfen und kann nur Gutes über ihn berichten. Er war ein äußerst gütiger und stets positiv denkender Mensch.

Roger Schutz bekam sogar einige Preise für seine Arbeit, zum Beispiel 1974 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für seinen Beitrag zur Ökumene.

Sein Tod war sehr tragisch. Frère Roger wurde am 16. August 2005 beim Abendgebet in der Kirche von einer Frau durch mehrere Messerstiche schwer verletzt. Er starb in der gleichen Nacht im Alter von 90 Jahren. Die Frau war scheinbar geistig verwirrt.

Die Arbeit von Frère Roger wird durch die Brüder von Taizé fortgesetzt. Derzeit ist Frère Alois der Prior von Taizé.

Karte der Gemeinschaft

Auf der Karte der Gemeinschaft sind die einzelnen Gebäude gut zu erkennen. Der Übersichtsplan ist auf einer Tafel in Taizé angebracht, das Foto habe ich im Fundus von commons.wikimedia.org gefunden. Im oberen Kartenbereich sieht man Olinda, einen Bereich von Taizé, in dem das Programm für die Besucher/innen mit Kindern stattfindet. Da habe ich auch einige Mal mitgearbeitet. Dahinter befindet sich das Dorf Aumegny, wo ich am Donnerstag hergekommen bin. Im unteren Kartenbereich führt der Weg ins Dorfzentrum und dann weiter nach Cluny.

Übersichtsplan von Taizé.jpg
Übersichtsplan von Taizé (Quelle: commons.wikimedia.org)

Am Freitagabend traf ich mich mit meinem „Kontaktbruder“, einer Art Vertrauensperson, welche jeder Permanent zugewiesen bekommt, wenn er länger in Taizé bleibt. Ich hatte ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Kontaktbruder und habe nur positive Erinnerungen an den Austausch. Einmal ging es mir nicht so gut und er verlegte kurzerhand unser Treffen in die Weinberge, wo wir einen ausgedehnten Spaziergang gemacht hatten. Wir unterhielten uns in La Morada, in einem der Gesprächsräume, wie in „den alten Zeiten“.

Am Abend ging ich zum Abendgebet in die Versöhnungskirche, das wie immer freitags mit dem Gebet um das Kreuz abgeschlossen wird.

Samstag, 05.06.2016

Ich machte an den Tagen ausgedehnte Spaziergänge. An einem Nachmittag ging ich ins „Tal der Stille“, eine Art Parkanlage, in welcher die Besucher/innen einige Zeit in Ruhe verbringen können. Eine besondere Stelle ist hier die Quelle St. Etienne, mit einem Teich.

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La Morada und El Abiodh

La Morada ist ein Haus im Empfangsbereich. Hierhin können die Besucher/innen mit ihren Fragen kommen und darin finden Einzelgespräche mit den Brüdern von Taizé statt. Wer etwas verloren hat, kann hier auch im „Fundbüro“ nachfragen.

In El Abiodh, einem Gebäude in der Mitte von Taizé, sind die Erste-Hilfe-Station und ein Gästehaus untergebracht. Es ist auch eine Art Gegenstück zu La Morada, weil hier die Ordensschwestern von Hl. Andreas und die Ursulinenschwestern arbeiten, die auch die Arbeit in Taizé unterstützen.

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Oyak

Das Gebäude mit dem Namen „Oyak“ ist gleichzeitig der Laden und der Treffpunkt von Taizé. Im Laden kann man kleine Snacks, Kaffee und Getränke sowie nützliche Waren des täglichen Bedarfs einkaufen. Abends wird hier häufig gesungen, wenn Besucher/innen Instrumente mitbringen, was insbesondere im Sommer der Fall ist.

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Am Samstagabend findet jede Woche das Abendgebet mit Osterlicht statt. Ich ging auch hin. Das Abendgebet am Samstag ist deswegen besonders, weil hier alle eine Kerze bekommen, die sie nach einer Weile anzünden. Die erste Kerze wird von einem der Ordensbrüder angezündet, dieser gibt sein Kerzenfeuer weiter und das Licht wird von den Besucherinnen/Besuchern wie ein Lichtermeer in der Kirche verteilt.

19. Etappe: Taizé – Cluny

  • Datum: 06.11.2016
  • Entfernung: ca. 12 Kilometer

Am letzten Tag nahm ich am Frühstück und Gottesdienst teil. Danach kehrte ich in den Schlafsaal zurück, um mein Gepäck abzuholen. Ich traf noch meine Bekannte aus Deutschland und einige andere Besucher/innen, die ich in den drei Tagen kennengelernt habe und verabschiedete mich von ihnen.

Nun war es auch an der Zeit, Abschied von Taizé zu nehmen. Ich packte sozusagen meine „sieben Sachen“. Mein Abschied fiel mir leicht und schwer zugleich, ich freute mich, dass ich wieder hier sein konnte, war aber gleichzeitig traurig, dass es schon vorbei war.

Der kurze Weg nach Cluny

Ich drehte mich noch einmal um, als ich Taizé verlassen hatte. Von unten sah das Dorf sehr klein aus. Der Ort, auf dem sich Taizé befindet, wird häufig liebevoll „der Hügel“ genannt. Insbesondere in anderen Sprachen ist von „the Hill“ oder „a collina“ die Rede. Aus diesem Grund habe ich mich für das Titelfoto entschieden, auf dem Taizé gemütlich auf dem Hügel zu ruhen scheint. Seitdem war ich auch nicht mehr dort, das war meine bisher letzte Erinnerung an diesen besonderen Ort.

Die vergleichsweise kurze Tagesetappe nach Cluny legte ich schnell zurück. Mit dem Kopf war ich auch nicht wirklich beim Weg, sondern dachte noch an meine Erlebnisse in Taizé zurück. Die knappen 12 Kilometer vergingen wie im Flug.

Benediktinerabtei von Cluny

In Cluny besichtigte ich die geschichtlich bedeutende, ehemalige Abtei von Cluny. Meinen Rucksack durfte ich in einem Café lassen, während ich mich im Museum aufgehalten hatte. Über die Geschichte der berühmten Benediktinerabtei von Cluny habe ich ausführlich in zwei Beiträgen geschrieben:

Nach dem Besuch des Museums und einem Spaziergang durch die Altstadt fuhr ich mit Bus nach Mâcon und von dort aus mit dem Zug nach Deutschland zurück.

Über meine Rückkehr nach Taizé

Die Tage vor, in und nach Taizé waren meine persönlichsten Etappen auf dem Jakobsweg bisher. Viele Erinnerungen überwältigten mich. Rückblickend betrachtet ist meine Zeit in Taizé für mich bis heute sehr wichtig, mit Freude blicke ich auf die Monate zurück. Ich lernte dort viel fürs Leben und traf viele besondere Menschen.

Doch klar ist auch, dass sich die Zeit nicht mehr zurückdrehen lässt. Wenn ich nach Taizé zurückkehre, bin ich zwar ein „Ehemaliger“, aber nicht mehr Teil der aktuellen Gemeinschaft der Freiwilligen. Natürlich ist es schön, ein Besucher zu sein, doch habe ich einen anderen Blick auf die Gemeinschaft, die Communauté, wie sie auf Französisch heißt.

Was bleibt, sind unvergessliche Erinnerungen an eine besondere Zeit. Klar gab es auch schwierige Augenblicke, doch überwiegen bei mir die positiven Erinnerungen. Taizé ist eine gelebte Utopie, eine Gemeinschaft, in welcher alle kulturellen, konfessionellen, ja religiösen und gesellschaftlichen Differenzen zumindest für einige Augenblicke überwunden sind.

Taizé ist für mich mehr als ein Ort, es ist eine Einstellung, ein Lebensgefühl, das ich für immer in meinem Herzen tragen werde.

Ende und Fortsetzung

Der Kreis schließt sich, dies war die letzte Lücke der bisherigen Etappen meiner Pilgerschaft nach Santiago de Compostela.

Ungefähr 5 Monate später, am 06.04.2017 begann ich diesen Blog. Damals habe ich die Etappen beschrieben, die ich ab diesem Zeitpunkt zurückgelegt hatte, später habe ich nach und nach die Beiträge zu den „fehlenden“ Etappen hinzugefügt. Mein Blog war für mich der Startschuss, (wieder) mehr zu schreiben. Frei nach dem Motto: „Warum nur über etwas reden, was man gerne machen möchte, aber nicht einfach damit beginnen?“ Aber das ist eine andere Geschichte.

Am 03.06.2017 kehrte ich nach Cluny zurück, um meine Pilgerschaft fortzusetzen. In jenem Sommer lief ich bis Le Puy-en-Valley. Was ich in dieser Zeit erlebt hatte, könnt ihr im folgenden Blogbeitrag erfahren: Jakobsweg „Cluny – Le Puy“: erster Abschnitt bis Ouroux [1]

Quellen

Titelfoto: Auf dem Hügel von Taizé (Fotorechte: Dario schrittWeise)
https://www.taize.fr/
https://www.taize.fr/de_article15135.html (zuletzt abgerufen: 08.07.21)
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:%C3%9Cbersichtsplan_von_Taiz%C3%A9.jpg#/media/Datei:Übersichtsplan_von_Taizé.jpg (zuletzt abgerufen: 08.07.21)
https://m.dw.com/de/stichwort-die-gemeinschaft-von-taiz%C3%A9/a-2240373
https://www.sueddeutsche.de/leben/das-phaenomen-taize-tanzen-schweigen-beten-1.1245834
https://www.deutschlandfunk.de/taize-gruender-frere-roger-er-hat-uns-mitgerissen.886.de.html?dram:article_id=319450

16 Kommentare zu „Frère Roger und die Gründung von Taizé [Basel – Cluny 7]

Gib deinen ab

    1. Hi Schrati, die Gegend um Buxy ist auch wirklich sehenswert. Ich freue mich, dass es noch andere Blogger gibt, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben. Meine Rückkehr nach Taizé war ein besonderes und bewegendes Erlebnis. Ich sehe, dass es dir ähnlich ging. Hoffentlich finde ich demnächst wieder Zeit, um eine ganze Woche in Taizé zu verbringen. Und wegen der Details melde ich mich bald persönlich bei dir 🙂 Liebe Grüße und noch einen angenehmen Tag, Dario

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  1. Lieber Dario, das ist ein Bericht, der Sehnsucht nach „mehr davon“ weckt und den Wunsch fördert, diese kleine Oase des Friedens zu besuchen. In Taizé habe ich den besten Zitronentee der Welt getrunken. Außerdem habe ich mich sehr gewundert, dass sich sehr viele Jugendliche freiwillig an einen geregelten Tagesablauf gehalten haben. Dabei waren das ganz gewöhnliche junge Menschen.
    Ich erinnere mich auch daran, wie Frère Roger, als er nach dem Abendgebet die Besucher gesegnet hat, so ausgesehen hat, als ob er die ganze Welt umarmen wollte.
    Danke dir Dario für diesen schönen Spaziergang in die Vergangenheit. LG, Sophie Mai

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    1. Hallo Sophie, an den Nachmittagstee kann ich mich auch noch erinnern. Und Frère Roger hatte wirklich eine besondere Ausstrahlung. Er war ein gütiger und großzügiger Mensch. Ich vermute, dass die Jugendlichen deswegen so motiviert und diszipliniert sind, weil sie sich von den Verantwortlichen ernstgenommen fühlen und ihr Vertrauen spüren. Danke dir und liebe Grüße, Dario 🙂

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  2. Hallo Dario,

    mich würde interessieren, ob Taize im kommenden Jahr weiterhin Menschen und Suchende zusammenführt und den allseits bekannten Bedingungen, welche die letzten Monate mit sich gebracht haben, trotzt. Ich wünsche jedenfalls das Beste dafür und nötig ist es mehr denn je.
    Desweiteren wünsche ich mir weitere Rogers, die mit dem Fahrrad neue Klöster und Begegnungsorte erschließen. 🙂

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    1. Hallo Patrick, das wünsche ich auch. Aktuell ist es schwierig, weil derzeit viel weniger Besucher/innen nach Taizé kommen und die laufenden Kosten trotzdem anfallen. Aber ich hoffe, dass alles gut wird. Liebe Grüße aus Nürnberg

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  3. Geliebter Dario,
    Dankeschön für das Teilen deiner Erfahrungen. Du schreibst so klar, dass es beinahe ist, als wenn man auf die Fotos durch deine Augen blickt und mit dabei ist. Sozusagen eine kostenlose Mitreise. Das finde ich bereichernd. Noch ein Danke.
    Fühlbare Grüße
    Luxus

    Gefällt 1 Person

  4. Danke für die tolle Information, Dario! Ich hatte Taizé schon mal auf meinem Besuchsplan. Aber das ist schon einige Jahre her, und hatte sich dann zerschlagen. Es sieht aber toll aus, und es ist gut, dass es solche geistliche Gemeinschaften gibt. Etwas weg vom Amtsklerikalismus ist das Glaubensleben eher möglich. Die Frühstücksimpression lässt mich etwas schmunzeln. Wo auch immer mussten wir in Klosternähe immer selbst die Speisekammer „plündern“. Lol Ich wünsche dir ein schönes Restwochenende, und eine schöne kommende Woche! Bitte bleib gesund! LG Michael

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    1. Hallo Michael, einen Besuch kann ich wärmstens empfehlen. Ich habe immer wieder gehört, dass sich dort auch Menschen wohl gefühlt haben, die sonst wenig mit der Kirche zu tun haben. Das Essen sieht zwar spartanisch aus, aber wie geschrieben, habe ich in französischen oder italienischen Hotels häufig ähnlich gefrühstückt 😉 Da finde ich es schon verständlich, wenn man sich ab und zu woanders „Nachschub“ besorgt. Liebe Grüße

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